Kindergartenprojekt
DLRG sorgt für sicheren Badespaß der Jüngsten
Die Gefahr lauert im Baggersee, aber auch im Gartenteich und sogar im Schwimmbad – immer wieder ertrinken Kinder im Vorschulalter. 1999 rief die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) deshalb ein bundesweites Präventions-Projekt in Kindergärten ins Leben. Durch frühzeitige intensive Aufklärung sollte die Zahl der tödlichen Wasserunfälle bei Vorschulkindern gesenkt werden. Das Projekt ist so erfolgreich, dass inzwischen jährlich rund 1.400 Veranstaltungen stattfinden – Tendenz steigend.
Baderegeln mit allen Sinnen erleben
Speziell geschulte, ehrenamtliche Mitglieder der DLRG führen die etwa zweistündige Veranstaltung kostenlos in Kindertageseinrichtungen durch. „Die Kinder sollen frühzeitig mit dem fremden Element Wasser in Kontakt kommen und lernen, wie sie sich im und am Wasser verhalten sollen“, erklärt Martin Janssen, Pressesprecher der DLRG. Dafür erforschen die Kinder die Baderegeln mit allen Sinnen.
In einer Bewegungsgeschichte verwandeln sich die Kinder in kleine Rettungsschwimmer und erleben den Alltag im Wasserrettungsdienst. Mit einer roten Rettungsboje ziehen die kleinen Rettungsschwimmer beispielsweise ihre Spielkameraden über ein Schwungtuch. Gemeinsam setzen sie dann noch ein Riesenpuzzle zusammen, das eine Badeszene zeigt. „Krönender Abschluss ist das Puppentheater, in dem die Seerobbe Nobbi und Rudi Rettungsschwimmer eine spannende Geschichte rund ums Baden erleben. Auch hier können die Kinder mitmachen und zeigen, was sie alles gelernt haben“, sagt Janssen.
Projektziele
- kindgerechte Vermittlung von Baderegeln und richtigem Verhalten im und am Wasser
- Informationen über Gefahrenquellen für Eltern und Erzieher
- Informationen über die Aufgaben und Ziele der DLRG
- Interesse am Schwimmen wecken








