Deutschland (West) zieht an Russland vorbei

Nur eine einzige Bronzemedaille gewannen die russischen Schwimmer bei den Europameisterschaften in Debrecen, 17 erschwammen sich die DSV-Athleten in Ungarn - und zogen damit im ewigen Medaillenspiegel an den Russen vorbei. Unangefochten vorn bleibt die DDR.

| 31. Mai 2012 | AKTUELL

Europameister 4x200 m Freistil - 24 | Paul Biedermann, Dimitri Colupaev, Clemens Rapp, Tim Wallburger

Paul Biedermann, Dimitri Colupaev, Clemens Rapp, Tim Wallburger

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Zum 31. Mal suchten die besten Schwimmer Europas in der letzten Woche ihre Meister. Debrecen in Ungarn war zum ersten Mal Austragungsort der Titelkämpfe auf der Langbahn. Vor dem begeisterten Publikum wussten vor allem die Gastgeber aus Ungarn zu überzeugen: Neun Gold-, zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen blieben im Lande. Zweitbestes Team war die DSV-Mannschaft mit acht Goldmedaillen, sechsmal Silber und dreimal Bronze.

So viele Zahlen rufen natürlich auch die Statistiker auf den Plan - mit einem erfreulichen Ergebnis: Denn mit nun 121 EM-Goldmedaillen seit den ersten Titelkämpfen im Jahr 1926 hat sich die DSV-Mannschaft in der ewigen Rangliste vor das Team Russlands gesetzt, das im Laufe der Jahre 120 Europameister stellte. Unangefochten vorn liegt allerdings weiterhin die DDR, die in den 40 Jahren ihres Bestehens 132 Goldmedaillen aus den EM-Pools fischte.

Schwimm-EM: Ewiger Medaillenspiegel

PlatzLandGoldSilberBronzeGesamt

1

DDR

132

101

56

289

2

Deutschland (Gesamt+West)

121

104

101

326

3

Russland

120

93

80

293

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