Henning Lambertz ist seit Januar Chef-Bundestrainer im Deutschen Schwimm-Verband.

Frank wechsel / spomedis

Interview mit Henning Lambertz in Essen (schwimmzentrum Rüttenscheid)
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Pool | 11. Februar 2013

DSV-Topevent fällt aus Bundestrainer sagt German-Open-Premiere ab

Peter Jacob | Sie sollten ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Wettkampfhärte sein. Nun wurden die für den Sommer erstmals geplanten German Open der Schwimmer abgesagt. Der Grund: Der DSV konnte keinen "adäquaten Ausrichter" finden.
War die Zeit zu kurz oder ziehen der Deutsche Schwimm-Verband, seine Landesverbände und die Vereine nicht an einem Strang? "Leider ist es uns nicht gelungen, einen adäquaten Austragungsort für die German Open 2013 zu finden. Sie müssen daher für dieses Jahr abgesagt werden", erklärte Bundestrainer Henning Lambertz auf der Website des DSV.
Ob es an Geld fehlt, an einer entsprechenden Wettkampfstätte oder am Elan möglicher Ausrichter, darüber gibt es noch keine Informationen. 2014 sollen die German Open etwa zwei Wochen vor der EM in Berlin aber definitiv stattfinden.

Paris Open als Ersatz

Der neue Wettbewerb wurde nach der Olympia-Misere des DSV in London ins Leben gerufen, um allen Kaderschwimmern einen Wettkampfvergleich mit internationalen Spitzenathleten zu ermöglichen. Vor allem Schwimmer aus der zweiten Reihe - Talente und Nicht-Normerfüller - sollten auf diese Weise regelmäßig  ans "internationale Parkett" herangeführt werden.
Immer wieder wurde den deutschen Schwimmern in der Vergangenheit mangelnde Wettkampfhärte unterstellt. Sie würden sich zu selten mit Topschwimmern aus dem Ausland messen, so der Vorwurf. Als Ausgleich kündigte Lambertz an, die "zweite Reihe" in diesem Jahr zu einem Topevent nach Paris einzuladen.

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