Budapest richtet Schwimm-WM 2017 aus

Nach der Absage Guadalajaras als Ausrichter der Schwimm-Weltmeisterschaften 2017 hat der Weltschwimmverband FINA nun mit Budapest Ersatz gefunden. Besonders erfeut zeigte sich darüber Ungarns erfolgreichste Schwimmerin Katinka Hosszu.

| 12. März 2015 | AKTUELL

Katinka Hosszu | EM Berlin 2014

EM Berlin 2014

Foto >Frank Wechsel / spomedis

„2017 Budapest?! Yupppiii! Ich hatte sehr auf diese Entscheidung gehofft! Mit diesen Neuigkeiten habe ich noch mehr Motivation zu trainieren”, teilte die 25-Jährige via Facebook mit. Zufrieden, so schnell Ersatz gefunden zu haben, war auch die FINA: „Wir sind sehr glücklich, dass die Schwimm-WM 2017 in Budapest stattfindet und wir sind sicher, dass das Organisationsteam hervorragende Wettkämpfe ausrichten wird. Ungarn ist ein Land des Sports und einer Passion für Wasser“, sagte FINA-Präsident Dr. Julio C. Maglione.

Die mexikanische Stadt Guadalajara hatte vor einem Monat einen Rückzieher gemacht, weil sie die Kosten in Höhe von rund 100 Millionen Euro nicht mehr stemmen kann. Seitdem wurde nach Ersatz gesucht. Ursprünglich hatten sich auch Hamburg und Berlin ins Gespräch gebracht.