60 Prozent mehr Besucher in Freibädern

Dem warmen Sommer sei Dank: Von April bis Ende Juli 2013 besuchten rund 150 Millionen Menschen ein deutsches Freibad – das sind 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2012. Das geht aus einer bundesweiten Befragung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) hervor.

| 18. September 2013 | AKTUELL

Freibadsaison2 | Besucherrückgang: Wer im Sommer 2011 schwimmen ging, hatte im Freibad viel Platz.

Besucherrückgang: Wer im Sommer 2011 schwimmen ging, hatte im Freibad viel Platz.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Bei den Zahlen handelt es sich um ein Zwischenergebnis, denn die Freibadsaison geht ja erst in diesen Tagen offiziell zu Ende. Es wird also noch eine Statistik zur gesamten Freibadsaison 2013 geben. Und die wird wahrscheinlich nicht so gut ausfallen, wie DGfdB-Pressesprecher Dr. Joachim Heuser vermutet: „Im letzten Jahr trug insbesondere der Monat August zur Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bei. Es müsste also noch ein überdurchschnittlich guter August hinzukommen, damit dieses Ergebnis gehalten werden kann.“

Die von Jahr zu Jahr stark schwankenden Besucherzahlen stehen laut der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen in direktem Zusammenhang mit der Wetterlage. Durch den sehr kalten und nassen Mai – dem traditionellen Eröffnungsmonat von Freibädern – mussten Freibadbetreiber herbe Einbußen hinnehmen. Der Juni brachte nur wenig Besserung mit wechselhaftem und gewittrigem Wetter. Doch im Juli kam dann die ersehnte Wetterwende.