Ryan Lochte und Michael Phelps, hier bei Olympia in London, gehörten auch in Shanghai zu den erfolgreichsten Athleten.

Frank Wechsel / spomedis

Ryan Lochte und Michael Phelps bei der Seigerehung 200m L in London 2012.
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Pool | 1. Juli 2013

WM 2013 50 US-Schwimmer streben Sieg in Medaillenwertung an

Peter Jacob | Mit Ryan Lochte und Missy Franklin an der Spitze geht ein 50-köpfiges US-Team in Barcelona die Titelverteidigung in der Nationenwertung an. Sonnyboy Lochte überzeugte bei den US-Trials einmal mehr durch seine Vielseitigkeit.
Über 200 Meter Freistil, 200 Meter Rücken, 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen, und damit in vier unterschiedlichen Schwimmstilen, gelang Lochte die Qualifikation für die WM 2013 (19. Juli bis 4. August). Sollte er in Barcelona zudem in den drei US-Staffeln zum Einsatz kommen, sind erneut fünf Goldmedaillen wie bei der WM 2011 möglich. Zum Abschluss der Trials schwamm Lochte in Indianapolis über 200 Meter Lagen in 1:55,44 Minuten Weltbestzeit.
Medaillenspiegel WM 2011 (Nur Schwimmen)
PlatzNationGoldSilberBronzeGesamt
1USA175931
2China52714
3Brasilien4--4
4Großbritannien33-6
5Australien29314
6Frankreich24511
Italien2417
11Deutschland12613
Auch für Missy Franklin scheinen sieben WM-Titel im Bereich des Möglichen. Die 18-Jährige holte sich bei den US-Meisterschaften mit Titeln über 100 und 200 Meter Rücken sowie 100 und 200 Meter Freistil die WM-Fahrkarten. Neben den Saffeln könnte als Zweite der Trials über 50 Meter Rücken auch über diese Strecke zum Einsatz kommen.

Ledecky und Adrian stark

Ebenfalls vier Einzelnominierungen erhielt Katie Ledecky. Die 16 Jahre alte Olympiasiegerin über 800 Meter Freistil gewann neben ihrer Paradestrecke auch über 400, und 1.500 Meter Freistil (15:47,15 Minuten/Weltjahresbestzeit) und wurde Zweite über 200 Meter Freistil. Für die schnellste Zeit des Jahres über 50 Meter Freistil sorgte am letzten Wettkampftag Nath Adrian. In 21,47 Sekunden verdrängte er den Australier James Magnusson (21,52 Sekunden) auf Rang zwei der Weltrangliste. Unmittelbar dahinter rangieren Frankreichs Olympiasieger Florent Manaudou (21,55 Sekunden) und Weltrekordler Cesar Cielo aus Brasilien. (21,57 Sekuden)

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