Gold und Norm: Lagenspezialist Yannick Lebherz siegte über 400 Meter agen in 4:05,28 Minuten.

Frank Wechsel / spomedis

Yannick Lebherz wird bei seinem ersten Start in Debrecen Zweiter im Vorlauf über 200 Meter Rücken.
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Pool | 22. November 2012

Auf nach Istanbul 400 Meter Lagen: Lebherz knackt WM-Norm

Peter Jacob | Yannick Lebherz hat zum Auftakt der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften die WM-Norm über 400 Meter Lagen geknackt. Bei den Damen setzt sich über die gleiche Distanz mit Theresa Michalak ebenfalls die große Favoritin durch.
Der Olympiateilnehmer Lebherz holte sich in Wuppertal den Titel über die lange Lagen-Distanz zum dritten Mal in Folge. Bei seinem Sieg in 4:05,28 Minuten unterbot der 23 Jahre alte Potsdamer die vom Deutschen Schwimmverband geforderte Norm für die Weltmeisterschaften in Istanbul (12. bis 16. Dezember) deutlich. "Ich habe mich qualifiziert, also schwimme ich auch in Istanbul", sagte Lebherz laut sport1.de nach dem Rennen, in dem er seinen eigenen deutschen Rekord nur um 20 Hundertstelsekunden verpasste.  Silber sicherte sich Michel Ziemann von der SG EWR Rheinhessen-Mainz in 4:12,79 Minuten vor dem Elmshorner Clemens Kaiser (4:14,44 Minuten).
Auch bei den Frauen setzte sich eine Olympiaschwimmerin durch. Theresa Michalak gewann nach 2008, 2009 und 2011 zum vierten Mal über ihre Paradestrecke. Die  20-Jährige vom SV Halle/Saale siegte in 4:38,78 Minuten souverän, verpasste die WM-Norm jedoch um fast zwei Sekunden. "Ich war schneller als im Weltcup. Eigentlich wollte ich unter der Norm bleiben, aber das hat leider nicht geklappt", sagte die 20-Jährige. Silber gewann die junge Emily Siebrecht (Jahrgang 1997), die nach 4:44,67 Minuten anschlug, vor Tina Rüger (4:45,35 Minuten).
Rober Nüßle heißt der neue Deutsche Meister über 800 Meter Freistil. Der Erfurter siegte nach 7:49,50 Minuten vor dem Magdeburger Poul Zellmann und Marcel Jerzyk (Göttingen). Über die langen 1.500 Meter gewann bei den Frauen die Dortmunderin Denise Gruhn ungefährdet vor Svenja Zihsler (Würzburg) und Marie Motylski (Hamburg). Gruhn setzte sich nach etwa 400 Metern vom Feld ab und vergrößerte ihren Vorsprung kontinuierlich bis ins Ziel, das sie nach 16:35,87 Minuten erreicht. Beide Strecken stehen bei der WM in Istanbul nicht auf dem Programm.

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