27,8 Prozent mehr Besucher

Während in diesen ersten Mai-Tagen traditionell die ersten Freibäder ihre Pforten öffnen, stehen auch die Besucherzahlen für den Sommer 2012 fest. Im Vergleich zum regenreichen Jahr 2011 gingen in der vergangenen Saison insgesamt 27,8 Prozent mehr Menschen ins Freibad. Das geht aus einer bundesweiten Befragung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen hervor.

| 2. Mai 2013

Freibad

Freibad

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Die deutschen Freibäder hatten in diesem Jahr durchschnittlich an 122 Tagen geöffnet. „Nachdem erst ab dem letzten Drittel des Monats Juli der Sommer in Deutschland Einzug gehalten hat, kam es erst dann zu einem deutlichen Zuwachs bei den Freibadbesuchen“, sagt Britta Lott von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen.

Öffnungstage im Durchschnitt

Jahr 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005

Tage

122

122

114

121

k.A.

98

116

119

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Regen im Juni, Hitze im August

Mit seinen immer wiederkehrenden Regenschauern und sonnenarmen Tagen sorgte der Juni für wenige Badegäste. Doch die Hitzewelle im August und das warme Wetter Anfang September ließ Freibäder zu beliebten Treffpunkten werden.

„Einen Extremausreißer stellt dieses Mal das Bundesland Bremen dar. Hier gab es 2012 beachtliche 210,2 Prozent Zuwachs an Besuchen gegenüber 2011“, sagt Lott. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich das Wetter: In den Monaten Mai und Juni zählte Bremen zu den trockensten Ländern, im Juli war es sogar das sonnenreichste Bundesland. Ganz anders sah es in Brandenburg aus – mit mehr als doppelt so viel Niederschlag als normal bildet das ostdeutsche Bundesland mit einem Minus von 4,7 Prozent das Schlusslicht in der Besucherübersicht.