Um Punkt 13 Uhr erfolgte am 20. Februar der Startschuss zum 100-Stunden-Schwimmen.

Tanja Fortmann / DLRG Haltern

Start zum 100-Stunen-schwimmen in Haltern
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Pool | 22. Februar 2013

Halbzeit in Haltern 100-Stunden-Schwimmen zu Ehren der DLRG

Peter Jacob | Seit fast 50 Stunden ziehen sie unermüdlich ihre Bahnen – und doch ist erst die Hälfte geschafft. Im nordrhein-westfälischen Haltern feiert die örtliche DLRG-Gruppe den runden Geburtstag der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit einem 100-Stunden-Schwimmen.
Der Bürgermeister höchstpersönlich gab am Mittwoch den Startschuss, die Ehre des ersten Startsprungs wurde der Schwimmerin Lucia Impekoven zuteil. Noch bis Sonntag 17 Uhr soll zu jeder Tages- und Nachtzeit mindestens ein Sportler im Wasser sein. „Ich bin sicher, dass uns das gelingt“, sagt Tanja Fortmann von der DLRG Haltern. „Wir hatten schon die Jugendfeuerwehr und einen Fußballverein hier“. Für die letzte Nachtschicht von Samstag auf Sonntag hat sich bereits der örtliche Schwimmverein angemeldet. Den Eintritt ins Schwimmbad Aquarell übernimmt die DLRG.
Mit vielen bunten Aktionen feiert sich die DLRG dieses Jahr selbst. Die Ortsgruppen sind aufgerufen, kreative und witzige Ideen zu entwickeln, die auch ein bisschen verrückt sein dürfen. Höhepunkt ist ein Festakt am 19. Oktober im Schloss Charlottenburg in Berlin.

Tragödie mit 17 Toten

Die Gründungsgeschichte der DLRG geht auf ein Unglück in Binz auf Rügen zurück. Beim Einsturz einer Seebrücke stürzten am 28. Juli 1912 etwa 70 Menschen ins Wasser, 17 von ihnen ertranken in der Ostsee. Als Antwort wurde im Jahr darauf die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft gegründet. Die DLRG zählt heute rund 550.000 Mitglieder. Sie ist damit fast so groß wie der Deutsche Schwimm-Verband DSV.

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