Im Wasser zu Hause: Ärmelkanal-Rekordhalter Christof Wandratsch.

Michael Rauschendorfer

In den Weltmeeren zu Hause: Ärmelkanal-Rekordhalter Christof Wandratsch.
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Open Water | 21. Juli 2013

Rekordversuch Wandratsch setzt zur Bodenseequerung an

Laura-Sophie Usinger | Der 22. Juli wird ein langer Tag für Christof Wandratsch. Zumindest wenn der 46-Jährige seine Pläne umsetzen kann und die 64 Kilometer-Längsquerung des Bodensees von Bodmann nach Bregenz schafft.
Um 2 Uhr morgens soll es für Wandratsch im Strandbad von Bodmann losgehen. Nonstop und ohne Neoprenanzug wird er sich auf die 64 Kilometer lange Strecke begeben. Hält er durch, wäre er der erste Mensch, der die Bodensee-Längsquerung nach den Regeln des Veranstalters Bodenseequerung absolviert hätte, die an die Bestimmungen für den Ärmelkanal angelehnt sind. Wandratsch kalkuliert mit einer Zeit zwischen 15 und 20 Stunden.

Kommt der Teufel zu Besuch?

Begleitet wird der Extremschwimmer von zwei Booten, auf denen sich sein Trainer und ein Kamerateam aufhalten werden. Die Wettervorhersagen seien perfekt, sagt Oliver Halder. Der Veranstalter blickt zuversichtlich auf das bevorstehende Projekt: „Christof ist super motiviert und hat kein Trainingsdefizit. Es müsste wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn der Bodensee wieder nicht geknackt wird.“
Mehrere Schwimmer scheiterten im vergangenen und mussten ihre Vorhaben abbrechen. Einzig der Dresdnerin Kirsten Seidel gelang bisher die Längsquerung ohne Neopren, jedoch soll sie sich dabei mehrfach am Begleitboot festgehalten haben, was bei den großen Freiwasserschwimmen stets zur Nichtbeachtung in den Rekordlisten führt. 

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