Sinnvolle Saisonpause
Thomas Lurz trainiert mit psychisch erkrankten Menschen
Soziales Engagement
Thomas Lurz hat sich bereits im August für die AWO engagiert: Der 31-Jährige verriet im Rahmen einer Ferienbetreuung Würzburger Kindern zwischen acht und 14 Jahren Tipps und Tricks fürs Freiwasser-schwimmen.
Im Würzburger Wolfgang-Adami-Bad, in dem der zehnfache Welmeister sonst tausende von Trainingskilometer absolviert, zeigte sich Lurz nach Angaben der Mainpost ganz entspannt. Das kann er auch sein: Der 31-jährige Ausnahmeathlet genießt die Saisonpause und tankt noch einmal Kraft für die letzte Vorbreitungsphase vor den Olympischen Spiele 2012 in London.
"Du kannst mehr als du gedacht hast"
"Teilt Euch die Kraft gut ein", riet Thomas Lurz nach Angaben der Mainpost auch seinen Schützlingen aus dem Johanna-Kirchner-Haus, die Psychosen haben, schizophren sind oder traumatisiert. "Auch bei diesen Krankheiten geht es um Durchhalten, Aushalten und Motivation" erklärte Frank Bernitzky, der Leiter der Einrichtung, gegenüber inFranken.de den Zusammenhang zwischen dem Alltag seiner Patienten und den sportlichen Höchsleistungen von Lurz und fügte hinzu "Es ist nicht leicht für die Leute, hier teilzunehmen."
Doch das konnte Thomas Lurz, selber studierter Sozialpädagoge, ändern. Motivieren wollte er, den Bewohnern zeigen, wie man sich überwindet – und mit purem Willen auch im Alltag seine Ziele erreichen kann. " Du kannst mehr als du gedacht hast", rief Lurz nach Angaben der Mainpost dem 23-jährigen Daniel zu, nachdem er mit ihm ins Wasser gesprungen war, "Du könntest fast bei mir im Training einsteigen." Und nach 50 Metern war sich sein Schützling sicher: "Wahnsinn! Ohne Thomas hätte ich das nicht geschafft."







