Ließ den Konkurrenten beim Startsprung in Windermere den Vortritt: Alexander Studzinski.

privat

Studzi Windermere
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Open Water | 20. Juni 2013

Studzis Blog Schläge und Tritte in Windermere

Alexander Studzinski | Die Wettkampfsaison ist für Freiwasserschwimmer und swim-Blogger Alexander Studzinski in vollem Gange. Am Wochenende war der Wiesbadener in Windermere, einem See im Norden Englands, über die "Kurzstrecke" von einer Meile am Start. Die Ausbeute: ein hübsches Hotelzimmer, Schläge, Tritte und ein fünfter Platz.
Hallo liebe Leser,
jetzt geht es bei mir Schlag auf Schlag. Nach den langen Trainingswochen der vergangenen Monate kommen nun endlich eine Reihe Wettkämpfe. Ich komme gerade aus Windermere in Großbritannien zurück. Dort war ich Teil des „British Gas Great North Swim“ im wunderschönen Lake Windermere über eine Meile. Dies ist der größte See in ganz England. Was das Ganze noch besser machte war mein Hotelzimmer mit direktem Blick auf den See. Einfach herrlich!
Der Wettkampf startete mit einer Überraschung am Vorabend: Eigentlich sollte gegen 12.30 Uhr gestartet werden, kurzerhand wurde der Start um vier Stunden nach vorn verlegt. Der Grund: Das Wetter sollte zu diesem Zeitpunkt wohl besser für die TV-Übertragung sein. Anders als bei den meisten Freiwasserwettkämpfen wurde dieser, ich denke live, im britischen Fernsehen übertragen. Es gibt immer tolle Aufnahmen aus einem Helikopter und von den Begleitbooten.

Ausschlafen am Wettkampftag

Nun gut, Start war also um 8.30 Uhr morgens, was kein Problem war, denn normalerweise stehe ich um 5.10 Uhr jeden Tag zum Frühtraining auf. Quasi konnte ich sogar "ausschlafen". Gestartet wurde von einer Plattform per Kopfsprung. Nach dem Startsignal habe ich erstmal kurz gewartet und bin dann als Vorletzter ins Wasser gesprungen. So konnte ich mich gleich schön gemütlich an die Füße meines Vordermannes hängen.
Das Rennen war geprägt durch einige Schläge und Tritte. Das gehört leider dazu. Was mich aber sehr störte war, dass einige Briten meinten, auf meinem Becken schwimmen zu müssen. Nach mehrmaligem Anschreien und leichtem „Austreten“ meinerseits hat sich die Lage dann aber beruhigt. Das Tempo war bis 1.000 Meter relativ langsam, was mir aber ganz recht war. Auf den letzten 600 Metern wurde es dann hektisch. Ich lag zwar bis etwa 100 Meter vor dem Ziel auf dem dritten Platz, wurde dann aber noch von zwei Schwimmern überholt, was letztendlich den etwas enttäuschenden fünften Platz bedeutete.

Weiter geht es nach Duisburg

Nächste Woche geht es dann nach Duisburg zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften. Nach den letzten sehr sommerlichen Tagen ist die Ruderregatta-Strecke dort mittlerweile recht warm, jedoch wird es leider ab Freitag wieder kühler, was für meine 25 Kilometer am Freitag nichts Gutes ahnen lässt.
Euer
Studzi

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