Grünes Licht fürs Freiwasserschwimmen

Aufatmen bei den Organisatoren des Hamburger Freiwasserschwimmens: Das Event kann wie geplant Mitte August stattfinden, da das Wasser der Dove Elbe nicht belastet ist. Das haben aktuelle Wasserproben ergeben.

| 26. Juni 2013 | Aktuell

Hamburger Freiwasserschwimmen 2012 - 21 | Hamburger Freiwasserschwimmen 2012 - 21

  1. Hamburger Freiwasserschwimmen in der Dove Elbe

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Trotz dieser Entwarnung sollte das Freiwassertraining in dieser Saison mit Vorsicht genossen werden – am besten informieren Sie sich vorher über die Wasserqualität.

Das Hochwasser hatte Deutschland wochenlang im Griff und zurück bleiben nicht nur zerstörte Häuser und Existenzen, sondern auch bakterielle Belastungen in den überfluteten Gebieten. Wegen gesundheitlicher Risiken rät das Landesamt für Gesundheit in Bayern daher vom Schwimmen in Badeseen in den betroffenen Regionen ab, das gilt auch für die Elbe.

"Keine Auffälligkeiten"

Das 3. Hamburger Freiwasserschwimmen am 17. und 18. August ist davon jedoch nicht betroffen – das bestätigte Organisatorin Angela Delissen. „Wir stehen in Kontakt mit dem Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt. Die Wasserproben der Dove Elbe haben keine Auffälligkeiten ergeben“, sagt Delissen. Es seien auch keine problematischen Werte aufgrund der Flut zu erwarten, da die Dove Elbe durch die Tatenberger Schleuse von der Elbe abgeschnitten sei und bei einer Öffnung laut Delissen nur Wasser von der Dove Elbe in die Elbe und nicht andersherum fließen würde.

Im Rahmen des Hamburger Freiwasserschwimmens werden unter anderem das Europacup Finale und die Offenen Norddeutschen Freiwassermeisterschaften ausgetragen. Bis zum 11. August können sich auch Jedermänner für die Wettkämpfe über 1, 2,5 und 5 Kilometer oder 3 x 1,25 Kilometer anmelden.