Zu kalt für den Extremschwimmer: Bruno Dobelmann musste seinen Weltrekordversuch im Bodensee abbrechen.

Mario Raster / privat

Eine Neoprenhaube schützt den Kopf des Extremschwimmers vor dem kalten Wasser.
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Open Water | 22. Mai 2012

Bodenseelängsquerung Dobelmann bricht Weltrekordversuch ab

Sonja Schleutker-Franke | Nach zwölf Stunden und etwa der Hälfte der 64 Kilometer langen Strecke hat Bruno Dobelmann die Bodenseelängsquerung heute Nacht um 2 Uhr abgebrochen. Das durchschnittlich 13,4 Grad kalte Wasser hatte bei ihm starke Nierenschmerzen verursacht.
„Die Schmerzen ließen sich irgendwie nicht in den Griff bekommen und da ich nicht vorhatte, bei dem Projekt tatsächlich in den Himmel zu fahren, habe ich die Reißleine gezogen“, schreibt Dobelmann auf seiner Facebook-Seite. Aus eigener Kraft sei er aus dem See geklettert und zitterte sich ein paar Minuten/Stunden warm.
Der Extremschwimmer dankte seinen Fans: „Die vielen positiven Kommentare und Aufmunterungen haben mich dazu gebracht, es so unglaublich lange in dieser eisigen Kälte aushalten.“ Bereits vor ein paar Tagen hatte sich Oliver Halder, Veranstalter der Bodenseequerung, Sorgen wegen der sehr kalten Wassertemperatur gemacht: „Im Vergleich zu Vorjahren weicht sie um bis zu sechs Grad ab", sagte Halder im swim-Interview. 
 

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