Deutsche Rettungsschwimmer holen elf WM-Medaillen

Die Rettungssportler der DLRG haben bei der WM in Montpellier einem starken vierten Platz in der Nationenwertung erkämpft. Die Athleten von Bundestrainerin Susanne Ehling standen insgesamt elfmal auf dem Podium.

| 23. September 2014 | AKTUELL

Rettungsschwimmen | Impression von der Rescue 2014

Impression von der Rescue 2014

Foto >Pascal Alibert

Sechsmal Gold, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen, dazu drei Weltrekorde, das ist die nackte Bilanz der deutschen Rettungsschwimmer bei der Rescue 2014. In der Punktewertung belegten die DLRG-Athleten Platz vier und erfüllten damit das Ziel, sich unter den Top drei in Europa zu positionieren. „Australien und Neuseeland waren von vornherein kein Thema für uns und Gastgeber Frankreich hat sich enorm stark präsentiert“, sagte Bundestrainerin Ehling. Bei der Resue 2012 in Australien hatte Deutschland neben Neuseeland, Australien und Frankreich noch Italien den Vortritt lassen müssen.

Rettungsschwimmen | Beim Rettungsschwimmen geht es im Pool und im Freiwasser zur Sache.

Beim Rettungsschwimmen geht es im Pool und im Freiwasser zur Sache.

Foto >Pascal Alibert

Wie erwartet waren vor allem die Beckenschwimmer im Antigone Pool von Montpellier erfolgreich. Marcel Hassemeier und Danny Wieck krönten sich gar zu Doppelweltmistern. Sie triumphierten jeweils in zwei Einzeldisziplinen und holten weitere Medaillen mit den Staffeln. Hassemeier schwamm außerdem Weltrekord in seiner Paradedisziplin 200 Meter Super Lifesaver und holte Silber über 100 Meter Retten mit Flossen. Ebenfalls Silber gewann Adrian Flügel über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter. WM-Gold gab es für die Männer auch über 4 x 50 Meter Hindernis und mit der 4 x 25 Meter Puppenstaffel. Beide Quartette schwammen bereits im Vorlauf Weltrekord und legten im Finale nochmals nach. Zudem gab es Bronze mit der 4 x 25 Meter Gurtretterstaffel.

Die deutschen Frauen holten mit der Puppenstaffel ihre einzige Plakette (Bronze). Zudem gelangen jeweils einer vierter und ein fünfter Staffel-Platz sowie mehrere mehrere Finalteilnahmen und zwei deutsche Rekorde durch Stephanie Kasperski und Jessica Luster.

Überraschung am Strand

Ein überraschender Erfolg gelang den deutschen Männern am Mittelmeerstrand von Strand Montpellier. In der simulierten Rettungsübung (SERC) erkämpften sich Nadine Stache, Kai-Uwe Schirmer, Marcel Hassemeier und Danny Wieck sorgten jedoch für eine Überraschung Bronze.