Da war das Wetter noch gut und das Gesicht heil: Alexander Studzinsiki auf Mallorca.

privat

Alexander Studzinsiki Mallorca
Bilder 1/1
Open Water | 7. Juni 2013

Studzis Blog Begegnung mit einer Seegurke

Alexander Studzinski | Aus dem regnerischen Deutschland flüchtete swim-Blogger Alexander Studzinski in der vergangenen Woche nach Mallorca. Dort wollte er an mehreren Wettkämpfen teilnehmen und ein paar Trainingskilometer im Freiwasser sammeln. Nicht eingeplant hatte er allerdings das Zusammentreffen mit einer stacheligen Seegurke …
Hallo liebe Leser,
letzte Woche war ich beim „Bestfest Mallorca“ auf der Baleareninsel. Es sollte eine schöne Abwechslung im Trainingsalltag werden. Geplant war, dass ich jeden Tag einen kleinen Wettkampf plus abends eine ordentliche Trainingseinheit absolviere. Soweit der Plan.
Die Wettkampfwoche startete mit einem kleinen 5-Kilometer-Rennen an. Dies waren zugleich die balearischen 5-Kilometer-Meisterschaften, sodass immerhin 100 Schwimmer gleichzeitig starteten. Leider wurde vom Strand gestartet und das Ziel befand sich ebenfalls am Strand – beides hasse ich, weil ich rennen muss. Das ist ja gar nicht mein Ding.

Starker Ostwind

Die Luft- und Wassertemperaturen auf Mallorca waren die letzten Wochen sehr schlecht, genauso wie in Deutschland. Am Sonntag waren es noch gerade so für mich akzeptable 19 Grad Wassertemperatur. Aber es bließ ein ziemlich starker Ostwind, was das Meer ziemlich wellig machte. Das Rennen an sich war ganz okay, aber beim Rauslaufen zum Ziel habe ich gegen Sebastian Karas aus Polen knapp verloren. Rennen ist halt nicht mein Ding ...
Am Tag danach ging es über vier Kilometer einmal um die schöne Stadt Colonia Sant Jordi. Dies war mehr ein Spaßschwimmen als ein Wettkampf, nur dass die Wassertemperatur auf frische 17 Grad gefallen war. Am Abend gab es dann für mich noch eine kleine 8 Kilometer lange Trainingseinheit.

Neuer Kurs

Der Dienstag wurde dann etwas spannender. Morgens fand als Wettkampf ein 7-Kilometer-Rennen statt – beziehungsweise sollte stattfinden. Der Kurs wurde wegen der zu dieser Zeit recht heftigen Wellen geändert. Es wurden nun drei Runden geschwommen (anstatt einer großen Runde), wobei das Wasser, wie zu erwarten war, noch kälter war als die Tage davor.

Der Start war ganz gemächlich und die erste Runde haben wir eigentlich nichts gemacht, außer gebadet, wobei mir durch das langsame Schwimmen ziemlich kalt wurde. Am Ende der Runde gab es eine kleinere Steininsel (eher ein Fels mitten in der Bucht), den wir links umschwimmen sollten. Leider habe ich den Felsen erst grobe fünf Meter vorher bemerkt, da ich am Träumen war :)

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