Der Blick von Alexander Studzinski (SC Wiesbaden) ist nach einer langen Verletzungspause auf die Grand-Prix-Saison 2012 gerichtet.

Pierre Lessard

Der Blick von Alexander Studzinski (SC Wiesbaden) ist nach einer langen Verletzungspause auf die Grand-Prix-Saison 2012 gerichtet.
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Open Water | 13. Juli 2011

Studzis Blog Alexander Studzinski: "Weitermachen ist die Devise"

Alexander Studzinski | Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski hat das erste Trainingslager nach seiner Verletzungspause absolviert und kann auf eine ansteigende Formkurve zurückblicken. Nicht zuletzt, weil bis zu 71 Kilometer Schwimmen pro Woche hinter ihm liegen – und der Wiesbadener eine Devise hat, die ihn hoffentlich wieder zurück an die Spitze des Open-Water-Grand-Prix führen wird.
Hallo liebe swim.de-Leser,
mein Trainingslager in Heidenheim neigt sich dem Ende entgegen. Es stehen nur noch einmal lockere sieben Kilometer auf dem Programm, und danach geht es zum Wasserskifahren...

Somit komme ich diese Woche auf die gewünschten 71 Kilometer. In der Mitte der Woche war ich etwas platt, aber das legte sich dann doch wieder. Einfach weitermachen ist hier die Devise.

Ansteigende Formkurve

Viele schnelle Sachen standen nicht auf dem Plan, da dies meine erste etwas längere "Kilometer-Woche" war. Es waren eigentlich nur zwei Einheiten hart. Einmal mit 2 x (10 x 200 Meter Kraul) und die andere mit 30 x 100 Meter Kraul. Die Zeiten kommen nun langsam wieder auf ein Niveau, bei dem ich nicht Augenkrebs bekomme, wenn ich die Uhr im Schwimmbad anschaue. Wobei es immer noch ein weiter Weg ist bis zu einer "normalen" Form.
Ich denke, nächste Woche werde ich auf fast 80 Kilometer kommen. Die Einheiten werden nicht länger, es kommt bloß eine dazu. Eigentlich mag ich samstags das zweite Training nicht, denn bei uns in Wiesbaden ist die Trainingsbeteiligung am Samstagnachmittag doch "recht hoch". Häufig bin ich der Einzige, der im ganzen Bad rumeiert. Das hat nur den Vorteil, dass es einmal die Woche nicht wie in einem Wellenbad zugeht.

Kontrolle zur Morgenstunde

Letzten Mittwoch hat mich mal wieder der liebe NADA-Kontrolleur geweckt. Es ist doch immer wieder schön, was für Morgenmenschen die Kontrolleure sind. Wobei dieser diesmal doch etwas mies drauf war. Keine Ahnung, ob er mit dem falschen Fuß aufgestanden war, aber ein Frühaufsteher war er jedenfalls nicht. Es hat mich allerdings überrascht, dass diesmal kein Arzt dabei war, um Blut abzunehmen. Ich finde es richtig und es sollte eigentlich immer dazu gehören. Deswegen bin ich auch froh, dass bei der WM in Shanghai auch Bluttest stattfinden. Ist zwar alles teurer, aber ich denke es lohnt sich auf jeden Fall.
Bis demnächst,
Euer Studzi
Swim Onlineshop