Alexander Studzinski: Trainingslager in Heidenheim

Nach einer langen Verletzungspause hat der Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski nun die Grand-Prix-Saison 2012 im Blick. Erste Grundlagen legt er im Trainingslager in Heidenheim, wo bis zu 70 Kilometer Schwimmen pro Woche auf seinem Trainingsplan stehen. In seinem neusten Blogbeitrag gibt der Wiesbadener einen Einblick in sein Aufbautraining.

| 5. Juli 2011 | Aktuell

Alexander Studzinski (SC Wiesbaden) | Alexander Studzinski (SC Wiesbaden)

Alexander Studzinski (SC Wiesbaden)

Foto > privat

Hallo liebe Leser,

meine erste Woche hier im Trainingslager in Heidenheim ist nun rum. Damit ist die vierte Trainingswoche nach meinem Wiedereinstieg ins Training beendet, und ich bin in dieser Woche circa 62 Kilometer geschwommen. Langsam nähere ich mich wieder meinen alten Umfängen. Ich plane für die nächste Woche knapp 70 Kilometer, danach schaue ich erst einmal, wie es mir dann körperlich so geht.

Die Serien, die ich momentan schwimmen, sind noch relativ langsam, aber trotzdem körperlich anstrengend für mich. Als Beispiel hier der Trainingsplan vom letzten Freitagnachmittag:

Alexander Studzinski: Mein Aufbautraining

Gesamtdistanz: 6,2 km

100 m Einschwimmen

800 m (350 m Kraul/50 m Rücken im Wechsel)

10 x 150 m Kraul (Starte alle 2:10 min, Puls ca. 26-27 Schläge pro 10 sek)

800 m (350 m Kraul/50 m Rücken im Wechsel)

10 x 150 m Kraularme mit Fingerpaddles & Schnorchel (Start alle 2:00 min, Puls 24 Schläge pro 10 sek)

100 m locker

1.200 m mit Flossen (100 m Kraul/100 m Rücken im Wechsel)

200 m Ausschwimmen

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Also wie ihr seht nichts wirklich Wildes, dennoch für den Anfang hart für mich. Ich trainiere hier vormittags und abends auf der Langbahn, vormittags im Freibad und abends in der Halle. Das ist auch noch sehr gewöhnungsbedürftig für mich, da ich zuhause in Wiesbaden nur auf der Kurzbahn schwimme. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Dafür muss ich diese zwei Wochen nicht wie sonst morgens um 5.15 Uhr aufstehen, sondern ich kann ein wenig ausschlafen und dann erst zum ersten Training starten.

In diesem Sinne: ausgeschlafene Grüße,

Euer Studzi