Studzis Blog
Alexander Studzinski: Erfolgreicher Formtest in Altwarmbüchen
Hallo liebe Schwimmbegeisterte,
ich habe ein langes Wochenende hinter mir. Weniger im See diesmal, umso mehr auf der Autobahn. Ich hatte am Samstag und Sonntag einen wunderschönen kleineren Wettkampf in Altwarmbüchen. Leider war die Fahrt dorthin eine Qual. Was normalerweise in locker 3:30 Stunden zu schaffen ist, dauerte mal eben fast fünf Stunden. Nur Staus und Baustellen. So macht das keinen Spaß.
ich habe ein langes Wochenende hinter mir. Weniger im See diesmal, umso mehr auf der Autobahn. Ich hatte am Samstag und Sonntag einen wunderschönen kleineren Wettkampf in Altwarmbüchen. Leider war die Fahrt dorthin eine Qual. Was normalerweise in locker 3:30 Stunden zu schaffen ist, dauerte mal eben fast fünf Stunden. Nur Staus und Baustellen. So macht das keinen Spaß.
2,5 Kilometer sind eine extreme Kurzstrecke
Jetzt aber mal zum Wettkampf. Am Samstag standen 2,5 Kilometer auf dem Plan. Das ist ja für mich eher eine extreme Kurzstrecke, da ich normalerweise gerne mindestens das Zehnfache davon schwimme. Eine kleine Besonderheit gab es dann auch noch: Es war erlaubt, mit einem Neoprenanzug zu schwimmen.
Unangenehmer Anfängerfehler
Das habe ich doch dann auch glatt mal ausgenutzt und habe, wie auch letzten Sonntag, meinen Blueseventy Helix ausgepackt. Nur leider habe ich diesmal vergessen, mich um den Nacken herum mit Vaseline einzuschmieren. Das hat sich dann auch gleich schon vor der ersten Boje gerächt, und mein Nacken sieht jetzt aus, als ob ihn jemand mit ziemlich grobem Schleifpapier bearbeitet hätte.
Doppelsieg in Altwarmbüchen
Das Rennen war sehr kurzweilig, da der Kurs eine ein Kilometer lange Runde war. Der Wettkampf an sich war recht ruhig. Nur Rob Muffels aus Elmshorn hing die ganze Zeit an meinen Füßen rum. Eine gute Leistung von ihm, da er nur mit einem Jammer, also einer knielangen Badehose, geschwommen ist. So konnte ich das Rennen in einer Zeit von 30:05 Minuten doch ziemlich eindeutig gewinnen.
Am Sonntag dann standen, ebenfalls in Altwarmbüchen, die fünf Kilometer auf dem Programm. Das Ganze war bis Runde vier eine sehr lockere Sache. Nur in der letzten Runde habe ich ein wenig aufs Tempo gedrückt und konnte wieder knapp vor Rob als Erster durchs Ziel schwimmen beziehungsweise laufen, da das Ziel mal wieder am Strand war. Insgesamt war das eine sehr schöne Veranstaltung und ich hoffe nächstes Jahr wieder daran teilnehmen zu können.
Nächste Station: Stari-Grad (Kroatien)
Jetzt geht es dann auch mit den Wettkämpfen Schlag auf Schlag. Nächsten Samstag werde in Stari-Grad (Kroatien) einen 16-Kilometer-Wettkampf bestreiten. Mit dabei wird auch der amtierende 10- Kilometer-Weltmeister der WM Shanghai, Spyridon Gianniotis aus Griechenland, sein. Dazu auch der Vizeweltmeister über 25 Kilometer und noch einige andere Topschwimmer aus aller Herren Länder. Ich bin wirklich gespannt, ob ich einen Wettkampf über drei Stunden nach nur ein paar Wochen Training verkrafte – und ab wann ich im Wasser verrecken werde. Ich hoffe, dass das erst ziemlich am Ende passieren wird...
Ich melde mich dann wieder nach dem nächsten Wettkampf!
Euer Studzi
Euer Studzi








