Studzis Blog
Alexander Studzinski: Comeback in Kroatien
Hallo liebe Leser,
letzte Woche ging es für mich zum ersten etwas längeren Wettkampf nach Kroatien. Es ging, um genau zu sein, auf die Insel Hvar in das Örtchen Stari-Grad. Die Anreise war ziemlich lang, da ich eine Nacht am Flughafen von Zagreb verbringen musste. Die Flugverbindung war einfach bescheiden. Nichtsdestotrotz ging es eigentlich schnell rum.
letzte Woche ging es für mich zum ersten etwas längeren Wettkampf nach Kroatien. Es ging, um genau zu sein, auf die Insel Hvar in das Örtchen Stari-Grad. Die Anreise war ziemlich lang, da ich eine Nacht am Flughafen von Zagreb verbringen musste. Die Flugverbindung war einfach bescheiden. Nichtsdestotrotz ging es eigentlich schnell rum.
16 Kilometer in Stari Grad
Am Samstag stand dann der Sechzehn-Kilometer-Wettkampf an. Eigentlich sollte der Weltmeister über zehn Kilometer aus Shanghai, Spyridon Gianniotis, starten, jedoch hat er kurzfristig abgesagt. Das machte die Sache etwas leichter, jedoch leider nicht kürzer... Des Weiteren war der Achte des Zehn-Kilometer-Rennens aus Shanghai, Julien Sauvage (Frankreich), mit dabei.
Ein (halber) Tag im Wasser
Das Rennen begann um 8.00 Uhr in der Früh bei sehr schönem Wetter und fast ohne Wind. Die erste Stunde dauerte für mich eine gefühlte Ewigkeit. Ich war es einfach nicht mehr gewohnt, so lange in einem Pack zu schwimmen und bei relativ langsamer Geschwindigkeit meinen Tag im Wasser zu verbringen.
Nach der ersten Stunde setzten dann auch die Wellen ein, und ein gemütliches Schwimmen war nicht wirklich mehr möglich. Es war vielmehr ein Gehacke, bei dem ich mich ein paarmal mit Salzwasser verschluckt habe. Aber das war alles halb so wild. Nach der Wendeboje, die exakt nach acht Kilometern war, ging es nur noch auf und ab und kaum noch voran.
Nach der ersten Stunde setzten dann auch die Wellen ein, und ein gemütliches Schwimmen war nicht wirklich mehr möglich. Es war vielmehr ein Gehacke, bei dem ich mich ein paarmal mit Salzwasser verschluckt habe. Aber das war alles halb so wild. Nach der Wendeboje, die exakt nach acht Kilometern war, ging es nur noch auf und ab und kaum noch voran.
Flucht nach Vorne
Titeljagd
Alexander Studzinski hat den Faros Marathon bereits vier Mal gewonnen: 2004, 2006, 2009 und 2011. Mit 3:01:55 Stunden, seiner Siegerzeit aus dem Jahr 2009, hält er außerdem die Bestmarke über die 16 Kilometer lange Strecke.
Nach 3:15:43 Stunden hab ich dann das Rennen recht klar gewonnen. Zweiter wurde Evgenij Pop Acev (Mazedonien) in 3:19:19 Stunden und Dritter Julien Sauvage (Frankreich) in 3:23:41 Stunden.
Ich bin also mit dem Wettkampf ganz zufrieden. Meine Leiste, die mir in Großkrotzenburg noch Schmerzen bereitete, ließ mich diesmal in Ruhe. Und bis auf einen festen Nacken durch die Wellen und das dadurch bedingte Rumgehacke, geht es mir sehr gut.
Vorfreude auf Hawaii
Nächsten Mittwoch geht es dann auf nach Hawaii. Ich freue mich schon riesig auf den Trip und die Eindrücke von den beiden Wettkämpfen, an denen ich teilnehmen werde. Auf dem Rückflug bin ich dann auch noch zehn Stunden in Chicago und kann mir in Ruhe die Stadt anschauen.
Ich melde mich dann wieder nach der Traumreise :-)
Studzi
Ich melde mich dann wieder nach der Traumreise :-)
Studzi
| Ergebnisse 36. Faros Marathon in Stari Grad (Kroatien) | |||
|---|---|---|---|
| Männer | |||
| 1 | Alexander Studzinski | GER | 3:15:43 |
| 2 | Evgenij Pop Acev | MAC | 3:19:19 |
| 3 | Julien Sauvage | FRA | 3:23:41 |
| Frauen | |||
| 1 | Angela Maurer | GER | 3:22:31 |
| 2 | Anna Uvarova | RUS | 3:22:32 |
| 3 | Cathleen Großmann | GER | 3:40:08 |
| 8 | Stephanie Erdbrink | GER | 4:06:03 |








