Alexander Studzinski wird seinen Traininsumfang auf 70 bis 80 Kilometer pro Woche steigern.

privat

Studzi
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Open Water | 17. Juni 2011

Studzis Blog Alexander Studzinski: "30 Kilometer sind ein Klacks"

Alexander Studzinski | Nach einer langen Verletzungspause hat der Langstreckenschwimmer Alexander Studzinski sein tägliches Training wieder aufgenommen. Von 30 Kilometern wird er im kühlen Nass sich auf 70 bis 80 Kilometer pro Woche steigern. Und zwischendurch mit Siegambitionen als Staffelschwimmer beim Ironman 70.3 Germany in Wiesbaden an den Start gehen.
Hallo liebe Schwimmfreunde,

In den letzten drei Wochen war ich weiterhin viel in der Reha und habe zusätzlich Akupunktur- und Osteopathie-Sitzungen gemacht. Und siehe da, langsam ist mit dem Arm wieder alles ok.

Kampf gegen die Kilos

Letzten Montag habe ich auch wieder mit dem Wassertraining begonnen. Ich bin gespannt, ob der Arm auch die weiteren Umfänge aushält. Ich fange ganz ruhig an, mit ca. 3 bis 3,5 Kilometern pro Trainingseinheit. Diese Woche werde ich auf ca. 30 Kilometer kommen. Eigentlich ein Klacks, jedoch merke ich sehr deutlich, dass die letzten zehn Wochen ohne Wassertraining doch so seine Zeichen an mir hinterlassen haben. Einige Kilos sind draufgekommen und mein Wassergefühl ist eigentlich nicht mehr vorhanden. Aber da ich das Gleiche schon nach meiner Schulteroperation 2008 durchgemacht habe, weiß ich, wie schwer der Anfang wird. Jede Woche werde ich jetzt allmählich den Umfang steigern, bis ich wieder bei den normalen 70 bis 80 Kilometern die Woche angekommen bin.

Grand-Prix Capri-Neapel (Italien)

Übernächstes Wochenende sollte für mich der Grand-Prix Capri-Neapel auf dem Programm stehen. Ich wäre sehr gern dort geschwommen, da ich nur gute Erinnerungen an dieses Rennen habe. Es war 2005 mein erster wirklich langer Wettkampf und ich wurde auf Anhieb Fünfter. Der Wettkampf hat etwas Komisches an sich. Als ich dort das erste Mal an der Startlinie stand bzw. schwamm, fragte ich mich, in welche Richtung wir schwimmen sollten, da ich nur Horizont sah und nichts anderes. Auf meine Frage, wohin wir jetzt schwimmen sollten, meinte ein anderer Schwimmer: „Naja, grob diese Richtung!" und zeigte einfach zum Horizont. Das war schon ein komisches Gefühl. Das Rennen an sich ist, sollte man meinen, relativ simpel, da man wie gesagt nur 36 Kilometer nach Neapel schwimmt. Jedoch passiert es häufig, dass sich die Gruppe einfach trennt und man so in kleineren Gruppen durch die Gegend schwimmt. Es gibt nämlich nur eine Boje auf der ganzen Strecke und die ist ca. einen Kilometer vor dem Ziel…

Im Jahr 2007 war dies auch mein erstes Grand-Prix Rennen, was ich gewinnen konnte. Zwar nur sehr knapp, aber immerhin. Ich schlug zeitgleich mit dem Argentinier Damian Blaum an, nur meine Hand war quasi unter seiner und somit war ich einen Wimpernschlag vor ihm im Ziel.

Staffelambitionen beim Ironman 70.3 in Wiesbaden

Ich habe jetzt auch einen sehr guten Radfahrer für meine Ironman 70.3-Staffel am 14. August in Wiesbaden gefunden: Clemens Coenen, er wurde 2008 beim Ironman auf Hawaii Amateur-Weltmeister auf der Triathlon-Langdistanz. Ich denke, mit dieser guten Mannschaft können wir unter die ersten drei kommen, wenn nicht sogar gewinnen! Ich bin auch sehr gespannt, wie ich in zehn Wochen diesen ersten kleinen Wettkampf absolvieren werde.

Dann bis nächste Woche
Euer Studzi

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