773 Menschen vor dem Ertrinken gerettet

773 Menschen haben die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im vergangenen Jahr vor dem Ertrinken gerettet. Das sind 87 Personen (11,25 Prozent) mehr als 2013. In 109 Einsätzen mussten sie sogar ihr eigenes Leben riskieren, um die Opfer lebend an Land zu bringen, teilte jetzt die DLRG mit.

| 17. Juni 2015 | AKTUELL

DLRG | Die DLRG bei der Arbeit bei DM Freiwasser 2014.

Die DLRG bei der Arbeit bei DM Freiwasser 2014.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Die Zahlen gab der Präsident der DLRG, Hans-Hubert Hatje heute in Berlin bekannt. „Dies zeigt mir, dass unsere Retter kein Menschenleben verloren geben. Sie kämpfen bei starker Strömung, Sturm und anderen Gefahren um jedes Leben“, sagte Hatje. Die Bilanz der Wasserrettungsorganisation weist zudem 6.665 Hilfeleistungen für Wassersportler und weit über 33.000 Erste-Hilfe-Einsätze aus. Dennoch ertranken auch 2014 wieder zahlreiche Menschen.

Der Monat Juli hat die Rettungseinsätze besonders an der Küste in die Höhe schnellen lassen. Leichtsinn, Selbstüberschätzung oder Unkenntnis über die Gewässer waren die häufigsten Ursachen“, sagte Hatje. Über 47.000 Retter habe die DLRG im vergangenen Jahr eingesetzt. Sie haben auf ehrenamtlicher Basis mehr als zwei Millionen Wachstunden geleistet, um die Wasserfreizeit von Millionen sicherer zu machen.