Zwei Jungtrainer übernehmen die Stützpunkte

Der Deutsche Schwimm-Verband ist bei seiner Suche nach neuen Cheftrainern für die Bundesstützpunkte Hamburg und Heidelberg fündig geworden. Im Norden gibt es eine interne Lösung, im Süden kommt Hilfe aus dem Ausland.

| 22. Februar 2017 | AKTUELL

OSP Hamburg | Veith Sieber ist neuer Cheftrainer am Bundesstützpunkt Hamburg.

Veith Sieber ist neuer Cheftrainer am Bundesstützpunkt Hamburg.

Foto >Sonja Schleutker-Franke / spomedis

In Hamburg tritt Veith Sieber die Nachfolge von Petra Wolfram an. Der 36-Jährige war Wolframs Wunschkandidat für den Posten. Die beiden arbeiteten in den letzten Jahren bereits nahezu gleichberechtigt zusammen. "Veith kennt alles aus dem Effeff und hat bereits seit Dezember die Geschicke am Bundestützpunkt in Hamburg gelenkt“, kommentiert Chefbundestrainer Henning Lambertz die Personalentscheidung. In der Hansestadt trainiert unter anderem der WM-Fünfte über 400 Meter Lagen Jacob Heidtmann.

Noch zwei Jahre jünger als Sieber ist Sander Ganzevles, der ab sofort in Heidelberg das Training verantwortet. Der Niederländer, der auf Michael Spikermann folgt, ist in Deutschland bisher nur Insidern bekannt. "Sander war zuletzt Analyst beim Niederländischen Schwimmverband. In Amsterdam hat er an der Seite des von mir sehr geschätzten Trainers Martin Truijens gearbeitet“, sagte Lambertz, der sich von dem jungen Trainer "frischen Wind" erhofft.

Die Bundesstützpunkte

ArtOrtCheftrainer

Bundesstützpunkt

Berlin

Stefan Hansen

Essen

Nicole Endruschat

Halle/Saale

vakant (zuletzt Frank Embacher)

Hamburg

Veith Sieber

Heidelberg

Sander Ganzevles

BSP Freiwasser

Würzburg

Stefan Lurz

BSP Nachwuchs

Leipzig

Dirk Franke

Potsdam

Thomas Luckau (Leiter BSP)

Wuppertal/Dortmund

Michael Bryja/Volker Höltke

Sonder-BSP Bundeswehr

Warendorf

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