Vogel muss pausieren - Wenk kann wieder trainieren

Alles andere als einen optimalen Start ins WM-Jahr erleben derzeit Florian Vogel und Alexandra Wenk. Die beiden Aushängeschilder der SG Stadtwerke München hadern mit Verletzungen.

| 7. Februar 2017 | AKTUELL

Florian Vogel | Florian Vogel fällt die gesamte Langbahnsaison aus.

Florian Vogel fällt die gesamte Langbahnsaison aus.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Besonders hart hat es Florian Vogel getroffen. Der Olympia-Neunte von Rio über 400 Meter Freistil zog sich Anfang Januar beim Skifahren einen Kreuzbandriss zu, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Da war der 22-Jährige nach einer dreimonatigen Auszeit mit Reisen nach Südafrika, Mauritius und Neuseeland gerade wieder ins Training eingestiegen. Nun fällt Vogel wahrscheinlich die gesamte Saison aus und verpasst damit nicht nur die Deutschen Meisterschaften im Juni, sondern auch die Weltmeisterschaften einen Monat später in Budapest. Der Freistilspezialist wurde bereits in München operiert. Die Reha wird er wohl in seiner Heimatstadt Bayreuth absolvieren, wo er sich nun stärker auf sein Studium konzentrieren kann.

Alexandra Wenk | Alexandra Wenk kann wieder im Wasser trainieren.

Alexandra Wenk kann wieder im Wasser trainieren.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

München ohne Wenk abgestiegen

Wenk, die heute ihren 22. Geburtstag feiert, hatte sich nach ihrem elften Platz über 200 Meter Lagen in Rio ebenfalls eine Auszeit gegönnt und auf die Kurzbahnsaison verzichtet. Doch seit Herbst macht ihr eine hartnäckige Schulterverletzung das Leben schwer. Laut sueddeutsche.de handelt es sich um einen Anriss der Subscapularissehne sowie mehrere Entzündungen. Seit Januar ist Wenk zwar wieder im Wasser, Wettkämpfe sind für sie aber noch kein Thema. Der SG Stadtwerke München fehlte sie deshalb am vergangenen Wochenende bei der DMS-Bundesliga, bei dem das Team nur Elfter wurde und in die 2. Bundesliga abstieg. Die 220 Punkte, die die Münchener vor dem Abstieg gerettet hätten, hätte eine Alexandra Wenk in Normalform locker herausgeholt.