Die Stützpunkte der deutschen Schwimmer

An den Bundesstützpunkte trainieren Ausnahmesportler unter optimalen Bedingungen. Für Deutschlands Topschwimmer und die besten Nachwuchsathleten gibt es derzeit zehn Standorte.

| 20. Januar 2017 | AKTUELL

Hamburg | Hamburg wird auch weiter Bundesstützpunkt der Schwimmer sein.

Hamburg wird auch weiter Bundesstützpunkt der Schwimmer sein.

Foto >Sonja Schleutker-Franke / spomedis

Die Zahl der Stützpunkte unterliegt Schwankungen und ist zum Teil Ausdruck des sportlichen Konzepts des jeweiligen Chef-Bundestrainers. Doch natürlich spielen auch die Finanzen eine wichtige Rolle. In der Regel wird alle vier Jahre über die Bundesstützpunkte entschieden.

Bundesstützpunkte (aktualisiert: 1.3.2017)

ArtOrtCheftrainer

Bundesstützpunkt

Berlin

Stefan Hansen

Essen

Nicole Endruschat

Halle/Saale

vakant (zuletzt Frank Embacher)

Hamburg

Veith Sieber

Heidelberg

Sander Ganzevles

BSP Freiwasser

Würzburg

Stefan Lurz

BSP Nachwuchs

Leipzig

Dirk Franke

Potsdam

Thomas Luckau (Leiter BSP)

Wuppertal/Dortmund

Michael Bryja/Volker Höltke

Sonder-BSP Bundeswehr

Warendorf

Swipe me

Potsdam kommt - was wird aus Halle?

Anfang Januar veröffentlichte der DSV eine Stellenausschreibung für einen Bundesstützpunkttrainer in Potsdam zum 15. Februar. Daraus lässt sich ableiten, dass die Hauptstadt Brandenburgs demnächst neuer Stützpunkt werden wird. Daneben behalten Berlin, Essen, Heidelberg und Hamburg ihren Status. Offen ist die Situation in Halle ab 2018. Hierzu soll es am 31. Januar 2017 ein klärendes Gespräch mit DSV-Präsidentin Gabi Dörries und Bundestrainer Henning Lambertz geben. Denkbar ist derzeit alles zwischen Schließung des Standorts und Weiterführung als sechster Stützpunkt. Auch eine Zusammenlegung mit dem Landesstützpunkt Magdeburg steht im Raume.

Fest steht, dass Chef-Bundestrainer Henning Lambertz bald mit einem neuen Trainerteam arbeiten wird. Zum Jahresende liefen mehrere Verträge aus und wurden aus unterschiedlichen Gründen nicht verlängert. So erklärte etwa Petra Wolfram in Hamburg selbst ihren Verzicht, während Frank Embacher in Halle gerne weitergemacht hätte.