DSV-Frauenstaffel ohne Chance

Die deutsche 4x200-Meter-Freistilstaffel ist im Vorlauf der Olympischen Spiele in Rio ausgeschieden. Das Quartett um Schlussschwimmerin Sarah Köhler kam auf Rang zwölf.

| 10. August 2016 | AKTUELL

Staffel | Das deutsche Staffel-Quartett hatte mit den Finalplätzen nichts zu tun.

Das deutsche Staffel-Quartett hatte mit den Finalplätzen nichts zu tun.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In 7:56,74 Minuten blieben die deutschen Schwimmerinnen insgesamt deutlich über den Erwartungen zurück. Einzig Schlussschwimmerin Sarah Köhler gelang es, mit fliegendem Start unter ihrer Bestzeit zu bleiben. In 1:57,18 Minuten erzielte die mehrfache deutsche Meisterin und Olympia-Zehnte über 400 Meter Freistil einen starken Split. Während die erst 16-jährige Leonie Kullmann noch solide im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieb, enttäuschten Annika Bruhn und Paulina Schmiedel auf ganzer Linie.

Bruhn blieb rund 0,7 Sekunden über ihrer Zeit aus dem Einzel, Schmiedel war sogar zwei Sekunden langsamer als noch im April bei den Deutschen Meisterschaften. Zusammen fehlten den DSV-Schwimmerinnen am Ende 3,31 Sekunden zum erhofften Finalplatz.

Splitzeiten der DSV-Schwimmerinnen

NameZeit

Annika Bruhn

1:59,28 min

Leonie Kullmann

1:59,04 min

Paulina Schmiedel

2:01,24 min

Sarah Köhler

1:57,18 min

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Im Endlauf heute Nacht kommt es aller Voraussicht nach zum Duell der Schwimm-Großmächte USA und Australien, die mit 7:47,77 Minuten und 7:49,24 Minuten die stärksten Zeiten schwammen. Auch Russland und China könnten in den Medaillenkampf eingreifen.