Biedermann, Deibler und Di Carli sagen Tschüß

Über 100 deutsche Meistertitel, dazu zahlreiche EM- und WM-Medaillen gewannen Paul Biedermann, Steffen Deibler und Marco di Carli in ihren eindrucksvollen Karrieren. Jetzt wurden sie vom DSV verabschiedet.

| 17. Juni 2017 | AKTUELL

Marco di Carli, Steffen Deibler und Paul Biedermann.

Marco di Carli, Steffen Deibler und Paul Biedermann.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

DSV-Präsidentin Gabi Dörries und Bundestrainer Henning Lambertz ehrten die drei ehemaligen Schwimmprofis im Rahmen der 129. Deutschen Meisterschaften. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise hatten sie den deutschen Schwimmsport über ein Jahrzehnt mitentscheidend geprägt.

Während Paul Biedermann sein Karriereende für die Zeit nach den Olympischen Spielen in Rio angekündigt hatte, gaben Deibler und di Carli ihre Rücktritte erst in den Monaten danach bekannt. Bei der Ehrung vor den Endläufen am Samstagabend in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle ergriffen die drei Sportler kurz das Wort.

Paul Biedermann (30): "Zu meinen schönsten Erlebnissen zähle ich meinen ersten Weltrekord, den ich in dieser Halle geschwommen bin. Dann die erste Teilnahme an Olympischen Spielen. Das war in Peking. Und natürlich die WM 2009. Ich bin sehr dankbar für das, was ich erleben durfte."

Steffen Deibler (29): „Ich genieße die Freiheiten, die ich vorher nicht hatte. Es war die richtige Entscheidung, und es macht mir Spaß hier zuzugucken."

Marco di Carli (32): "Ich bin jetzt bei der Bundespolizei in München. Früher habe ich die deutsche Staffel abgesichert, heute sichere ich die deutschen Grenzen."