Medaillengaranten im Freiwasser

Während die Medaillenausbeute der deutschen WM-Schwimmer im Pool immer bescheidener wird, ist auf die Freiwasserschwimmer Verlass. Seit 1998 gewannen sie 54-mal Edelmetall.

| 14. Juli 2017 | AKTUELL

Foto >Gianmatta d'Alberto / La Presse

Seit 1991 gibt es Weltmeisterschaften im Freiwasserschwimmen und mit Ausnahme der ersten beiden Austragungen in Perth und Rom gewannen die deutschen Schwimmer jedes Mal mindestens eine Medaille. Besonders erfolgreich verliefen die Titelkämpfe 2003 und 2013 mit jeweils sechs Medaillen bei sechs bzw. sieben Events. Alles überragender Athlet ist Rekordweltmeister Thomas Lurz. Der Würzburger holte zwischen 2002 und 2013 allein zwölf WM-Titel und gewann 20 Medaillen.

Die WM-Rennen im Freiwasser finden alle zwei Jahre im Rahmen der Schwimm-WM der Beckenschwimmer statt. In den Jahren 2000, 2002, 2004, 2006, 2008, 2010 gab es zusätzlich eigene Freiwasser-Weltmeisterschaften. Zum Programm zählten anfangs nur die 25 Kilometer. Später kamen Entscheidungen über 5 und 10 Kilometer sowie mit dem Team hinzu.

Deutsche Medaillen bei Weltmeisterschaften

JahrOrtGoldSilberBronzeGesamt

2015

Kasan

1

1

2

4

2013

Barcelona

2

2

2

6

2011

Shanghai

1

2

1

4

2010

Roberval

1

0

0

1

2009

Rom

3

0

0

3

2008

Sevilla

1

1

0

2

2007

Melbourne

3

0

0

3

2006

Neapel

3

0

1

4

2005

Montréal

1

2

1

4

2004

Dubai

3

1

0

4

2003

Barcelona

0

4

2

6

2002

Scharm El-Scheich

1

1

3

5

2001

Fukuoka

1

1

1

3

2000

Honolulu

1

0

2

3

1998

Perth

0

1

1

2

1994

Rom

0

0

0

0

1991

Perth

0

0

0

0

Total

22

16

16

54

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