Mastersschwimmer stirbt drei Tage nach 400-Meter-Rennen

Mastersschwimmer Walter Krämer ist tot. Der 69-Jährige schwamm am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften und musste nach einem Rennen reanimiert werden. Jetzt ist der Arzt in Wetzlar gestorben.

| 5. Mai 2017 | AKTUELL

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Walter Krämer startete bei den Langstreckenmeisterschaften in Wetzlar für den SV Blau-Weiß Pirmasens. In der Altersklasse 70 gewann er am Samstag über 800 Meter Freistil in 13:20,53 Minuten die Silbermedaille und wurde Vierter über 200 Meter Rücken (3:25,81 min).

Am Sonntag lag der Arzt und Kommunalpolitiker über 400 Meter Freistil bis kurz vor dem Ziel auf Goldkurs, ehe er auf der letzten Bahn plötzlich langsamer wurde. Statt wie zuvor 45 Sekunden benötigte Krämer für die letzten 50 Meter fast die doppelte Zeit. Am Ende soll er Rücken geschwommen sein, berichtete der Vorsitzende des SV Blau-Weiß Pirmasens, Heiner Held, der selbst nicht vor Ort war, der "Rheinpfalz".

Laut Veranstaltungsprotokoll beendete Krämer das Rennen in 6:36,60 Minuten als Vierter. Danach, so berichtet "Rheinpfalz", soll er sofort aus dem Wasser gezogen worden sein. "Er wurde dann lange reanimiert. 90 Minuten später kam er ins Klinikum Wetzlar", sagte Held der Zeitung. Der Wettkampf wurde während dieser Zeit unterbrochen.

Walter Krämer starb in der Nacht auf Donnerstag im Klinikum Wetzlar.