Marco Koch schwimmt Weltrekord in Berlin

Der Höhepunkt kommt am Schluss: Marco Koch hat am Schlusstag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften für das absolute Highlight der Veranstaltung gesorgt. der Darmstädter schwamm Weltrekord über 200 Meter Brust.

| 20. November 2016 | AKTUELL

Marco Koch | Marco Koch jubelt nach dem Rennen über die Wahnsinnszeit.

Marco Koch jubelt nach dem Rennen über die Wahnsinnszeit.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Weltmeister Marco Koch ist neuer Weltrekordhalter über 200 Meter Brust auf der Kurzbahn. Der 26-Jährige schwamm in Berlin 2:00,44 Minuten und unterbot damit die Bestmarke von Daniel Gyurta. Der Ungar war vor zwei Jahren in Dubai in 2:00,48 Minuten Kurzbahn-Weltmeister geworden. DM-Silber holte Philip Heintz in 2:06,90 Minuten. Dritter wurde Ruben Reck in 2:08,40 Minuten (die besten Bilder vom Rennen).

"Das war saulaut hier, und es hat richtig Spaß gemacht", sagte Koch nach dem Rennen am Mikrofon des Hallensprechers. Zuvor gab es Standing Ovations für den besten deutschen Brustschwimmer und jede Menge Gratulationen.

Vom Start weg auf Kurs

Das Rennen war Koch schnell angegangen, vom Start weg lag er auf Rekordkurs. Die ersten 50 Meter absolvierte er in 27,46 Sekunden, bei seiner 100-Meter-Durchgangszeit lag er 0,36 Sekunden unter der Marke von Gyurta. Lautstark nach vorn gepeitscht vom Publikum hielt der Olympia-Siebte von Rio das Tempo auf der zweiten Rennhälfte hoch. Am Ende reichte es knapp zum Rekord.

Auch die Frauen schwammen 200 Meter Brust. Im Finale behielt Jessica Steiger aus Gladbeck in 2:23,81 Minuten die Oberhand vor Michelle Lambert aus Essen (2:24,11 min) und der Hannoveranerin Malin Grosse (2:24,75 min). Für Steiger war es der zweite Sieg in Berlin nach ihrem Erfolg über 100 Meter Brust.

Video: Marco Koch zeigt, wie richtiges Brustschwimmen geht