Marco Koch gewinnt in Peking

Weltmeister Marco Koch hat beim Kurzbahn-Weltcup in Peking das Rennen über 200 Meter Brust für sich entschieden. Gleich dreimal schwamm Philip Heintz aufs Pdoest.

| 30. September 2016 | AKTUELL

Marco Koch im Vorlauf über 200 m Brust | Marco Koch war beim Weltcup über seine Paradestrecke nicht zu schlagen.

Marco Koch war beim Weltcup über seine Paradestrecke nicht zu schlagen.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In 2:03,21 Minuten verwies der Darmstädter Japans Schwimmstar Daiya Seto auf Platz zwei. Der Olympiadritte über 400 Meter Lagen überraschte in starken 2:03,81 Minuten und war deutlich schneller als Josh Prenot aus den USA. Prenot hatte Koch bei den Olympischen Spielen in Rio noch bezwungen und die Silbermedaille gewonnen. In Peking reichte es für ihn in 2:05,62 Minuten zu Rang drei. Koch belegte außerdem Rang sechs über 50 Meter Brust.

Philip Heintz schwamm am ersten Wettkampftag in Chinas Hauptstadt gleich dreimal aufs Podest. Zunächst schlug der Heidelberger über 200 Meter Schmetterling in 1:52,88 Minuten hinter Sieger Chad le Clos (1:49,82 Minuten) und Seto (1:52,59 Minuten) an. Anschließend kam er über 100 Meter Lagen in 52,45 Sekunden ebenfalls aufs Podium. Diesmal waren lediglich Weltrekordler Vladimir Morozow (51,03 Sekunden) und der Chinese Shun Wang (51,64 Sekunden) schneller als der deutsche Olympia-Sechste.

Seine Topergebnis des Tages erzielte Heintz schließlich über 400 Meter Lagen. In 4:05,56 Minuten schlug er nur knapp hinter Sieger Seto (4:04,26 Minuten) an. Koch belegte in diesem Rennen den Fünften Rang.

Nur knapp über Bestzeit blieb Poul Zellmann im 400-Meter-Freistil-Finale. In 3:45,07 Minuten wurde der Essener beim Sieg von Myles Brown Vierter. Zellmanns Vereinskollege Moritz Brandt hatte in 3:56,80 Minuten das Finale verpasst.