Mann des Abends: Caeleb Dressel

Dreimal sprang US-Sprinter Caeleb Dressel an diesem Abend in den Pool der Duna Arena, jedesmal kam er als Weltmeister wieder heraus.

| 29. Juli 2017 | AKTUELL

Caeleb Dressel kam aus dem Feiern gar nicht mehr heraus.

Caeleb Dressel kam aus dem Feiern gar nicht mehr heraus.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Caeleb Dressel ist auf bestem Weg größter Star der 17. Schwimm-Weltmeisterschaften zu werden. Der 20 Jahre alte Sprinter aus Florida gewann allein am vorletzten Tag der Titelkämpfe drei Goldmedaillen in der Duna Arena. Insgesamt hat Dressel in Budapest damit schon sechs Titel gewonnen.

Für das herausragende Ergebnis sorgte Dressel über 100 Meter Schmetterling. In 49,86 Sekunden blieb er als dritter Mensch nach Michael Phelps und Milorad Cavic unter der Marke von 50 Sekunden. Den Weltrekord von Überschwimmer Phelps verpasste er dabei nur um 0,04 Sekunden. Silber gewann Kristof Milak aus Ungarn, der in 50,62 Sekunden Juniorenweltrekord schwamm. Zeitgleich Dritte wurden Olympiasieger Joseph Schooling aus Singapur und James Guy (Großbritannien) in 50,83 Sekunden.

Weltrekord mit der Staffel

Dabei war Dressel keine 30 Minuten zuvor bereits eine Topzeit über 50 Meter Freistil gesprintet. In 21,15 Sekunden schwamm er mit der sechstschnellsten Zeit jemals über diese Strecke zum Sieg vor Bruno Fratus aus Brasilien (21,27 Sekunden). Bronze gewann Benjamin Proud in 23,43 Sekunden.

Wer meinte Dressel habe damit genug, sah sich Sekunden nach der Siegerehrung ber 100 Meter Schmetterling eines besseren belehrt. Eben noch auf dem Podest der Nationalhymne lauschend, stand er kurz darauf auf der anderen Seite des Pools schon wieder auf dem Startblock. Als Startschwimmer der US-Mixedstaffel über 4 x 100 Meter Freistil sorgte Dressel in 47,22 Sekunden für das nächste Topresultat. Mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer (trotz Startnachteils) sorgte er für den Vorsprung, den seine Teamkollegen Nathan Adrian, Mallory Comerford und Simone Manuel im Anschluss nach Hause schwammen. In 3:19.60 Minuten sorgte das Quartett für den nächsten Weltrekord in Budapest.