Lisa Graf mit Rekord zur WM

Mit einem deutschen Rekord über 200 Meter Rücken hat die Berlinerin Lisa Graf das Ticket für die Weltmeisterschaften in Budapest gelöst.

| 18. Juni 2017 | AKTUELL

Die geschlagene Jenny Mensing (links) umarmt nach dem Rennen die neue Rekordhalterin.

Die geschlagene Jenny Mensing (links) umarmt nach dem Rennen die neue Rekordhalterin.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In 2:07,63 Minuten verbesserte Graf die fünf Jahre alte Bestmarke von Jenny Mensing um 0,67 Sekunden. Weltweit schwamm sie die fünfschnellste Zeit des Jahres. Graf fährt damit mit guten Finalchancen zur WM nach Budapest. Die WM-Norm des Deutschen Schwimm-Verbands (2:08,84 min) unterbot sie deutlich.

"Ich habe mit dem deutschen Rekord geliebäugelt, aber dass ich ihn soweit unterbieten würde, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet", sagte Graf. Erste Gratulantin war die bisherige Rekordinhaberin Mensing. Die Wiesbadenerin schwamm auf der Nebenbahn in 2:10,37 Minuten zur Silbermedaille. Dieselbe Zeit erzielte die Berlinerin Sonnele Öztürk, die damit ebenfalls Silber gewann.

Schmidtke holt zweites Gold

Über 100 Meter Schmetterling steigerte sich Aliena Schmidtke auf starke 58,02 Sekunden. Die Magdeburgerin kam damit bis auf 0,32 Sekunden an den deutschen Rekord von Alexandra Wenk heran und gewann damit ihre zweite Goldmedaille in Berlin. Hinter ihr schlugen Franziska Hentke (58,56 s) und Lisa Höpink (59,61 s) als Zweite und Dritte an.

Den Sprint über 50 Meter Freistil entschied Nina Kost in 25,21 Sekunden für sich.