Letzte Finalsession ohne deutsche Schwimmer

Die letzte Abendsession der Schwimm-WM in Budapest findet ohne deutsche Beteiligung statt. Auch die 4x100-Meter-Lagenstaffel der Männer verpasste den Endlauf.

| 30. Juli 2017 | AKTUELL

Hängenede Köpfe bei Marco Koch (vorn) und Marius Kusch (links) nach dem Staffelrennen.

Hängenede Köpfe bei Marco Koch (vorn) und Marius Kusch (links) nach dem Staffelrennen.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

In 3:35,26 Minuten hatte das deutsche Lagenquartett keine Chance auf die erhoffte Finalqualifikation. Marek Ulrich (55,05 s über 100 m Rücken), Marco Koch (1:00,02 min über 100 m Brust), Marius Kusch (52,17 s über 100 m Schmetterling) und Damian Wierling (48,02 s über 100 m Freistil) schieden als 13. der Vorläufe aus. Mit seinem Split dürfte wohl nur der Essener Wierling wirklich zufrieden sein. Die drei anderen boten bei der WM oder früher in der Saison bereits stärkere Leistungen an.

Die Topzeit erzielten am Morgen die US-Amerikaner in 3:29,66 Minuten. Auch bei den Frauen war die US-Staffel in 3:55,95 Minuten am schnellsten. Ein deutsches Quartett war hier nicht am Start.

Nachdem zuvor Jacob Heidtmann über 400 Meter Lagen am Finale vorbeigeschwomen war, steht damit fest: Die letzten acht Finalrennen der 17. Schwimm-Weltmeisterschaften finden ohne deutsche Beteiligung statt.