Kleine Enttäuschung: DSV-Quartett verpasst Finale

Um 0,80 Sekunden haben die deutschen Sprinter bei den Olympischen Spielen in Rio den Finaleinzug über 4 x 100 Meter Freistil verpasst. Das Quartett um Steffen Deibler erwischte keinen überragenden Tag.

| 7. August 2016 | AKTUELL

Damian Wierling | Enttäuschung beim deutschen Schlussschwimmer Damian Wierling.

Enttäuschung beim deutschen Schlussschwimmer Damian Wierling.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Mit vier 48-Sekunden-Zeiten zeigten Deibler, Björn Hornikel, Philipp Wolf und Damian Wierling zwar eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es hätte jedoch einen Ausreißer nach oben bedurft, um die Finalquali unter Dach und Fach zu bringen. Vor allem der erfahrene Hamburger Deibler und die Youngster Wierling und Hornikel dürften sich ärgern. Alle drei waren dieses Jahr schon einige Zehntel schneller unterwegs. In der Addition kostete dies den Platz unter den besten Acht.

Die Einzelzeiten der DSV-Schwimmer

NameReaktion50 Meter100 Meter

Steffen Deibler

0,64 s

23,29 s

48,92 s

Björn Hornikel

0,20 s

22,70 s

48,89 s

Philipp Wolf

0,45 s

22,90 s

48,46 s

Damian Wierling

0,52 s

23,69 s

48,70 s

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In 3:14,97 Minuten reichte es für das deutsche Quartett zu Platz elf. Am schnellsten waren die Russen, die ohne Vladimir Morozov 3:12,04 Minuten schwammen. Dahinter folgten die US-Amerikaner und die favorisierten Australier. Beim US-Team wird spekuliert, ob im Finale Michael Phelps zum Einsatz kommen wird.