Kalisz und Hosszu top - Heidtmann nicht im Finale

Zwei Jahre nach seinem überraschenden fünften Platz in Kasan hat es Jacob Heidtmann nicht erneut ins WM-Finale geschafft. Für Topzeiten sorgten am Sonntagmorgen andere.

| 30. Juli 2017 | AKTUELL

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Heidtmann begann stark und wendete nach 100 und 200 Metern jeweils unter seinen Durchgangszeiten von den deutschen Meisterschaften, als er in 4:15,87 Minuten den Titel gewann. Auf der Brust- und Freistilstrecke fiel der Elmshorner dann aber im Vergleich zurück. Das Ziel erreichte Heidtmann nach 4:17,68 Minuten als Gesamt-13. Zwei Sekunden fehlten dem 22-Jährigen für den Endlauf.

Im Finale isz der US-Amerikaner Chase Kalisz Topfavorit auf die Goldmedaille. Der Weltmeister über 200 Meter Lagen blieb in 4:09,79 Minuten als einziger unter der Marke von 4:10 Minuten. Chalisz schwamm dieses Jahr bereits 4:06,99 Minuten. Als Zweiter zog Max Litchfield in den Endlauf ein. Der Brite erreichte 4:10,57 Minuten.

Hosszu auf Gold-Kurs

Bei den Frauen unterstrich Katinka Hosszu als Schnellste ihre Goldambitionen. Die ungarische Olympiasiegerin über diese Distanz schwamm 4:33,90 Minuten. Ob ihr Mireia Belmonte oder Elizabeth Beisel, die in 4:35,29 und 4:36.18 Minuten die nächstschnellsten Zeiten erzielten, im Finale Paroli bieten können, ist fraglich. Hosszu will am WM-Schlusstag noch einmal für Party-Stimmung in der Duna Arena sorgen.