Kalisz siegt mit Knallerzeit - Hosszu sorgt für Partystimmung

Chase Kalisz und Katinka Hosszu sind die neuen Weltmeister über 400 Meter Lagen. Die Ungarin Hosszu lieferte in der Duna Arena von Budapest die perfekte Show.

| 30. Juli 2017 | AKTUELL

Publikumsliebling in der Duna Arena: Katinka Hosszu.

Publikumsliebling in der Duna Arena: Katinka Hosszu.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Für die Ungarn war es der perfekte Abschluss einer rundum gelungen Weltmeisterschaft: Beim Sieg von Katinka Hosszu über 400 Meter Lagen, dem zweiten der Ungarin bei den Titelkämpfen in Budapest, ließen die Heimfans nochmal alles raus. Die enorme Lautstärke, für die die Zuschauer sorgten, schwoll auf den acht Bahnen von Mal zu Mal an und verhielt sich damit in etwa so wie der Vorsprung der Schwimmerin. Jedesmal, wenn auf der riesigen Anzeigetafel am Ende einer Bahn die 1 aufblinkte, rasteten die Fans förmlich aus.

Hosszus Sieg war eine klare Angelegenheit. In 4:29,33 Minuten distanzierte sie die zweitplatzierte Spanierin Mireia Belmonte um fast drei Sekunden (4:32,17 Minuten). Bronze gewann Sydney Pickrem in 4:32,88 Minuten. Im Anschluss lieferte Hosszu die erwartete Show: Erst ließ sie sich im Wasser ausgiebig feiern, dann umarmte sie ihren Mann und Coach Shane Tusup am Beckenrand, zuletzt war erneut das Publikum dran.

Weltmeister über 400 Meter Lagen: Chase Kalisz.

Weltmeister über 400 Meter Lagen: Chase Kalisz.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Kalisz nähert sich Phelps und Lochte

Bei den Männern arbeitet sich Chase Kalisz langsam aber sicher an die Bestzeiten der "Lagen-Götter" Michael Phelps und Ryan Lochte heran. In 4:05,90 Minuten schwamm der 23-Jährige persönliche Bestzeit und die viertschnellste Zeit der Schwimmgeschichte über 400 Meter Lagen. Nur Phelps bei seinem Weltrekord (4:03,84 Minuten) und Lochte (4:05,18 Minuten) waren schon einmal schneller.

Silber gewann der Ungar David Verraszto in 4:08,38 Minuten. Bronze ging an den Japaner Daiya Seto in 4:09,14 Minuen. Der Elmshorner Jacob Heidtmann war im Vorlauf in 4:17,68 Minuten auf Rang 13 geschwommen.

Katinka Hosszu jubelt über Gold Nummer zwei in Budapest.

Katinka Hosszu jubelt über Gold Nummer zwei in Budapest.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis