Mensing verlängert Gold-Abo - Beck kann auch Lagen

Mit Sieg Nummer zehn über 200 Meter Rücken hat Jenny Mensing ihre Siegesserie bei deutschen Kurzbahnmeisterschaften über ihre Paradestrecke ausgebaut. Leonie Beck stellte über 400 Meter Lagen ihre Vielseitigkeit unter Beweis.

| 18. November 2016 | Aktuell

Leonie Beck | Leonie Beck

Ungewohnter Anblick: Leonie Beck wagte in Berlin einen erfolgreichen Ausflug auf die Lagendistanz.

Foto > Frank Wechsel / spomedis

In 2:05,04 Minuten hatte die Polizeikommissarin wenig Mühe, ihren nächsten Sieg über 200 Meter Rücken perfekt zu machen. Von Silbermedaillengewinnerin Laura Riedemann und der Dritten Sonnele Öztürk, die beide eines Tages die Nachfolge Mensings als Rücken-Dominatorin antreten könnten, trennte die 30-Jährige über drei Sekunden. Für Mensing ist es der zehnte Kurzbahn-Titel über ihre Paradestrecke und der achte in Serie. Seit 2004 konnten sie nur Annika Lurz (2005) und Alexandra Wenk (2008) jeweils einmal bezwingen.

Über 400 Meter Lagen kürte sich Leonie Beck zur Nachfolgerin von Franziska Hentke. In Abwesenheit der Titelverteidigerin schwamm Beck den letztlich deutlichen Erfolg vor Lisa Höpink (4:39,71 min) auf der zweiten Rennhälfte heraus. Die Würzburgerin, sonst ehr auf den langen Freistilstrecken unterwegs, gewann in 4:35,54 Minuten. Bronze gewann die Hamburgerin Julia Mrozinski in 4:4:44,10 Minuten.

Foos schnellste über 200 Meter Freistil

Schnellste Sprinterin über 50 Meter Schmetterling war Doris Eichhorn. Die Berlinerin brachte die zwei Bahnen in 26,31 Sekunden hinter sich und verwies Jessica Steiger auf Platz zwei. Die Gladbeckerin hatte gestern über 100 Meter Brust triumphiert. Bronze gewann Anna Dietterle von den Wasserfreunden Spandau in 26,73 Sekunden.

In einem packenden 200-Meter-Freistil-Finale setzte sich im Endspurt Reva Foos durch. Die 23-Jährige aus Darmstadt schlug nach 1:56,25 Minuten und verwies die erst 14-jährige Isabel Gose aus Potsdam auf Rang zwei (1:56,48 min). Titelverteidigerin Annika Bruhn rettete knapp dahinter in 1:56,62 Bronze vor Marlene Hüther (1:56,82 min), die das Feld noch bis zur letzten Wende angeführt hatte.