Neopren und Staffeln: Ab sofort neue Freiwasser-Regeln

Mit dem Jahreswechsel sind mehrere neue Schwimmregeln in Kraft getreten. Diese betreffen vor allem das Freiwasserschwimmen bei FINA-Veranstaltungen.

| 4. Januar 2017 | AKTUELL

Neopren | Neoprenanzüge könnten beim Freiwasserschwimmen bald zum Alltag gehören.

Neoprenanzüge könnten beim Freiwasserschwimmen bald zum Alltag gehören.

Foto >Michael Rauschendorfer

Bei kalten Wassertemperaturen ist bei FINA-Events ab sofort das Tragen eines Neoprenanzugs erlaubt oder sogar vorgeschrieben. Die Gummihaut muss den Torso bedecken, darf aber nicht über die Hand- und Fußgelenke hinausragen. Die Regel wurde vor knapp einem Jahr beschlossen und trat jetzt in Kraft. Sie soll die Sicherheit im Open Water erhöhen. Es gilt die folgende Regelung:

  • unter 16 Grad: Das Rennen wird nicht gestartet
  • 16-18 Grad: Neoprenanzug ist Pflicht
  • 18-20 Grad: Neoprenanzug optional
  • über 20 Grad: kein Neo erlaubt

4 x 1,25 km statt Teamevent

Aussortiert hat die FINA den Teamevent über 5 Kilometer, bei dem die deutschen Freiwasserschwimmer zuletzt zweimal WM-Gold holten. Statt wie bisher mit drei Athleten (zwei Männer und eine Frau) gemeinsam zu schwimmen, gibt es jetzt ein klassisches Staffelrennen über 4 x 1,25 Kilometer. Dabei gehen zwei Frauen und zwei Männer an den Start. Die Reihenfolge kann frei gewählt werden.

Die Regelungen betreffen vorerst nur Veranstaltungen, an denen der Weltschwimmverband FINA direkt beteiligt ist. Das sind in diesem Jahr die Weltmeisterschaften in Ungarn und die verschiedenen Weltcup-Serien.