DSV-Männer jubeln - Frauen-Quartett ausgeschieden

Die deutsche Lagenstaffel der Männer steht im Finale der Olympischen Spiele von Rio. Die Frauen schieden als Zwölfte des Vorlaufs aus.

| 12. August 2016 | AKTUELL

DSV-Staffel 4 x 100 m Lagen | Stehen im Finale der Lagenstaffel am Schlusstag der Schwimmwettbewerbe von Rio 2016: Steffen Deibler, Christian vom Lehn, Jan-Philip Glania und Damian Wierling

Stehen im Finale der Lagenstaffel am Schlusstag der Schwimmwettbewerbe von Rio 2016: Steffen Deibler, Christian vom Lehn, Jan-Philip Glania und Damian Wierling

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Jan-Philip Glania, Christian vom Lehn, Steffen Deibler und Damian Wierling schwammen in 3:33,67 Minuten die achtschnellste Zeit. Nach durchweg starken Einzelleistungen hatten die Deutschen diesmal auch das Glück auf ihrer Seite, weil die Ungarn nur minimal langsamer waren und als Neunte ausschieden.

Im Finale in der Nacht zu Sonntag wird das DSV-Quartett sehr wahrscheinlich in der gleichen Besetzung antreten. Bundestrainer Henning Lambertz dürfte wenig Grund für einen Wechsel haben. "Ich bin sehr froh, meinen Teil dazu beigetragen zu haben. Wir dürfen noch ein Finale schwimmen, dafür sind wir hergekomen", sagte stellvertretend Steffen Deibler.

Am schnellsten schwammen die Briten in 3:30,47 Minuten. Spannend wird sein, ob Adam Peaty und Co. im Finale mit den USA mithalten können, wenn die ihre stärkste Besetzung um Michael Phelps ins Wasser schicken. Auch Japan und Australien wollen ein Wörtchen im Medaillenkampf mitreden.

Splitzeiten der DSV-Schwimmer

MännerZeitFrauenZeit

Rücken

Jan-Philip Glania

53,86

Jenny Mensing

1:01,27

Brust

Christian vom Lehn

1:00,17

Vanessa Grimberg

1:07,99

Schmetterling

Steffen Deibler

51,51

Alexanfra Wenk

58,55

Freistil

Damian Wierling

48,13

Annika Bruhn

54,38

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Frauen schwimmen hinterher

Bei den Frauen hatten Jenny Mensing, Vanessa Grimberg, Alexandra Wenk und Annika Bruhn so gut wie keine Chance auf den Finaleinzug. Das Quartett kam in 4:02,19 Minuten auf Rang zwölf und profitierte dabei noch von den Disqualifikationen der Teams aus Frankreich und Tschechien. Um den Endlauf zu erreichen, hätten die DSV-Schwimmerinnen rund drei Sekunden schneller schwimmen müssen. Die schnellste Vorlaufzeit erzielte die USA.