DLRG-Schwimmer starten mit Gold und Weltrekord

Die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen haben für das Team der DLRG erfolgreich begonnen. Zum Auftakt sicherten sich die Deutschen zwei Gold- und eine Silbermedaille.

| 8. September 2016 | AKTUELL

Danny Wieck | Danny Wieck jubelt bei der WM über Gold.

Danny Wieck jubelt bei der WM über Gold.

Foto >DLRG/Sascha Walther

In der Disziplin 100 Meter Kombinierte Rettungsübung ließ Titelverteidiger Danny Wieck der Konkurrenz keine Chance. In 1:00,72 Minuten holte der neue und alte Weltmeister den Titel im Schwimmstadion Pieter van den Hoogenband in Eindhoven. Christian Ertel wurde im selben Rennen Fünfter.

Weltmeister über 100 Meter Retten mit Flossen wurde Kai-Uwe Schirmer. 50,70 Sekunden reichten dem 28 Jahre alten Europameister von 2015 zum Sieg. "Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen, denn ich konnte meine Zeiten sogar noch einmal verbessern", sagte Schirmer. Gemeinsam mit Danny Wieck hatte er zuvor bereits Silber in der Disziplin Leinewerfen geworfen.

Weltrekord im B-Finale

Für ein Kuriosum sorgte der Stralsunder Kevin Lehr. Der 25-Jährige hatte über 100 Meter Retten mit Flossen das A-Finale der besten Acht verpasst. Das B-Finale gewann er dann in neuer Weltrekordzeit von 49,87 Sekunden. "Das ist wirklich perfekt gelaufen. Eigentlich wollte ich nur Bestzeit schwimmen und dann das", sagte ein völlig überwältigter Lehr, dessen Missgeschick an Thomas Fahrner erinnert. Der Freistilschwimmer war bei den Olympischen Spielen 1984 ebenfalls im B-Finale Weltrekord über 400 Meter geschwommen und Neunter geworden.

Die deutschen Rettungsschwimmerinnen erzielten in Eindhoven mit der 4-x-50-Meter-Hindernisstaffel mit Platz sechs ihr bestes Tagesergebnis. Zudem schwamm Alena Kröhler über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter deutschen Rekord (1:01,37 Minuten).