Deutsche Rettungsschwimmer räumen weiter ab

Die deutschen Rettungsschwimmer haben bei der WM in Eindhoven weitere Medaillen geholt. Am zweiten Wettkampftag gab es insgesamt dreimal Gold und zweimal Bronze für das Team von Bundestrainerin Susanne Ehling.

| 9. September 2016 | AKTUELL

DLRG | Gold und Weltrekord für die Puppen-Staffel mit Kai-Uwe Schirmer, Danny Wieck, Joshua Perling und Christian Ertel (v.l.).

Gold und Weltrekord für die Puppen-Staffel mit Kai-Uwe Schirmer, Danny Wieck, Joshua Perling und Christian Ertel (v.l.).

Foto >DLRG/Sascha Walther

In allen zehn Finalläufen waren am Donnerstag deutsche Athleten vertreten. Neben den fünf Medaillen errangen sie außerdem zwei Weltrekorde. "Das war heute eine ganz starke Leistung von meinem Team, ich bin sehr stolz auf meine Sportlerinnen und Sportler", sagte Bundestrainerin Ehling.

Zwei Staffelsiege, jeweils mit Weltrekord, gingen auf das Konto der deutschen Männer. Christian Ertel, Danny Wieck, Kai-Uwe Schirmer und Joshua Perling siegten über 4 x 25 Meter Retten einer Puppe in 1:04,37 Minuten. Außerdem holte die Gurtretter-Staffel in ähnlicher Besetzung (statt Perling startete Kevin Lehr) die Goldmedaille in 1:26,75 Minuten.

Der Stralsunder Danny Wieck verteidigte außerdem seinen Titel in der Disziplin 50 Meter Retten einer Puppe in 28,83 Sekunden und hat nach seinen Erfolgen gestern bereits vier Goldmedaillen im Gepäck. "Weltmeister im Einzel auf meinen Paradestrecken ist schon stark und dann noch die beiden Titel in den Staffeln – einfach cool", sagte der 24-Jährige. Christian Ertel schlug im Puppen-Retten nach 30,27 Sekunden auf Rang vier an und verpasste Bronze nur um fünf Hundertstel. Als Dritter aufs Treppchen schaffte es dagegen Kevin Lehr über 100 Meter Retten mit Flossen (46,30 s).

Auch die deutschen Rettungsschwimmerinnen konnten durch zum Abschluss der Wettbewerbe eine Medaille bejubeln. Die Gurtretter-Staffel mit Jessica Luster, Alina Riehm, Kerstin Lange und Theresa Franz gewann in 1:40,66 Minuten Bronze. „Diese Medaille war sehr wichtig für die Mädels, damit sie merken, dass sie in der Weltspitze mithalten können. Ihre Leistungen waren insgesamt wirklich klasse", sagte die Bundestrainerin.

Die WM wird morgen in Noordwijk mit den Freigewässer-Entscheidungen fortgesetzt.