Christian vom Lehn landet auf Platz zwölf

Brustschwimmer Christian vom Lehn ist in Rio über 100 Meter wie erwartet im Halbfinale ausgeschieden. Adam Peaty verpasste einen weiteren Rekord nur knapp.

| 7. August 2016 | AKTUELL

Christian vom Lehn | Platz zwölf für Christian vom Lehn über 100 Meter Brust.

Platz zwölf für Christian vom Lehn über 100 Meter Brust.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die 60-Sekunden-Marke konnte Christian vom Lehn auch im Halbfinale über 100 Meter Brust nicht knacken, als Zwölfter erzielte er dennoch ein ordentliches Ergebnis. In 1:00,23 Minuten verbesserte sich der 24-Jährige, der eigentlich nur als Staffelschwimmer nach Rio geflogen ist, gegenüber dem Vorlauf noch um drei Positionen. Eine Finalqualifikation wäre eine Riesenüberraschung für den WM-Dritten von 2011 über 200 Meter Brust gewesen.

"Es war beeinduckend hier zu schwimmen", sagte ein zufriedener vom Lehn der ARD. "Ich konnte bei jedem Zug die Anfeuerungsrufe für den Brasilianer neben mir hören."

Vier Bahnen neben vom Lehn verpasste der Brite Adam Peaty in 57,62 Sekunden seinem Weltrekord aus dem Vorlauf (57,55 Sekunden) nur knapp. Der Weltmeister von Kasan geht dennoch als unangefochtener Goldfavorit in das Finale. Der Endlauf findet in der Nacht auf Montag statt.

Sarah Sjöström souverän

Wie Peaty bei den Männern über 100 Meter Brust schwamm Sarah Sjöström über 100 Meter Schmetterling allen Rivalinnen weit davon. Die Schwedin war in 55,84 Sekunden fast eine Sekunde schneller als die Zweite des Halbfinals, Emma McKeon (56,81 s) aus Australien. Spannender als die Frage, wer im Finale Gold gewinnt, dürfte deshalb sein, ob Sjöström ihren eigenen Weltrekord verbessern kann. Dieser steht seit einem Jahr bei 55,64 Sekunden.