Britischer Schwimmer stirbt nach 16 Stunden im Ärmelkanal

Ein britischer Langstreckenschwimmer ist am Wochenende beim Versuch, den Ärmelkanal zu durchqueren, ums Leben gekommen.

| 29. August 2016 | AKTUELL

IMG_6829 | Statue in Dover.

Statue in Dover.

Foto >Miriam Müller / spomedis

Wie die veranstaltende Channel Swimming & Piloting Federation (CS&PF) mitteilte, wurde der 45-jährige Nick Thomas während des Schwimmens bewusstlos. Die Crew habe den Athleten sofort aus dem Wasser geholt und mit der Reanimation begonnen, heißt es. In Calais wurde Thomas in ein Krankenhaus gebracht, wo dann am frühen Sonntagmorgen der Tod festgestellt wurde. Thomas war am Samstagmorgen um 5:46 Uhr in Dover gestartet. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war er 16 Stunden im Wasser gewesen und hatte etwa Zweidrittel der 34-Kilometer-Distanz zurückgelegt.

Genauere Angaben zur Todesursache machte die CS&PF nicht. Die Organisation teilte aber mit, dass sportlich und medizinisch nichts gegen einen Start von Thomas gesprochen hätte. Der Sportler, der vor zwei Jahren erfolgreich durch den Kanal geschwommen war, habe den obligatorische 6-Stunden-Kaltwassertest erfolgreich absolviert und sei von einem Arzt untersucht worden.

Nick Thomas ist der erste Tote im Kanal seit drei Jahren. Damals war die 34-jährige Susan Tylor im Wasser kollabiert.